Bei Ihrem ersten Auswärtsspiel in Hildesheim konnten die HTHC Hamburg Eagles bedauerlicherweise in keinster Weise an die Form des ersten Heimspiels gegen die Düsseldorf Panther anknüpfen. Mit 0:17 verloren die Eagles gegen die Hildesheim Invaders in einem Spiel voller Strafen gegen die Hamburger.
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Hatten die Hildesheimer mit 4 Strafen insgesamt 30 Yards hinnehmen müssen, so mussten die Eagles für insgesamt 16 Strafen unglaubliche 126 Yards Strafen einstecken.
Die ersten Punkte für die Invaders kamen bereits durch eine Strafe für Hamburg zustande. Nach einer 15 Yard Strafe gegen Hamburg konnte Hildesheim mit einem Fieldgoal durch Mirko Politanski mit 0:3 in Führung gehen. Zeitweilig erschien es, als sei das Hamburger Team nicht aus dem Bus gestiegen.
Quarterback Jason Gondringer konnte seinen ersten Pass für die Hamburg Eagles nicht an den richtigen Receiver bringen und warf eine Interception. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte er zwar seine Receiver finden, diese aber dann die für sie bestimmten Bälle nicht fangen. Im zweiten Viertel erhöhte der Hildesheimer Quarterback Matt LeFever mit seinem Lauf in die Endzone die Führung der Invaders auf 0:9. Auch der PAT durch Mirko Politanski glückte und somit stand es am Ende des zweiten Quarters 0:10 für die Hildesheim Invaders.
Auch in der zweiten Spielhälfte kam die Eagles Offense einfach nicht in Schwung. Das Laufspiel war zwar immer wieder gut für einige Yards, und wieder einmal war es Eagles Runningback Julian Ampaw, der hier einen Großteil dieser Yards erlief. Unterstützt wurde er in diesem Spiel von Sascha Schlegel, der ebenfalls eine starke Laufleistung präsentierte.
Doch die Hildesheimer Defense konnte die beiden Hamburger gut im Zaum halten, und so reichte es selten für einen neuen ersten Versuch, geschweige denn dass es für Punkte für Hamburg ausreichte. Im dritten Quarter legte der Hildesheimer Winston Huggins mit einem 9 Yards Lauf noch weitere Punkte nach und der gelungene PAT führte zum Ergebnis von 0:17 für die Invaders. Dieser Punktestand hielt sich auch über das gesamte vierte Viertel. Es bleibt jedoch zu bemerken, dass es nur der harten Arbeit der Hamburger Defense um DC Lars Lindemann zu verdanken ist, dass die Invaders nicht höher gewinnen konnten.
Der mitgereiste Athletic Director Martin Lutzke fand nach dem Spiel wenig freundliche Worte: „Das Fehlen von OC Jan Tiessen war mehr als deutlich zu merken und wir konnten dies offensichtlich nicht kompensieren. Hildesheim hat genau das abgeliefert was auf dem Video zu sehen war, die deutlichen Lücken waren da, die wir aber auch augenscheinlich nicht genutzt haben. Das es bei einem solchen Ungleichgeweicht nach und nach zu Unzufriedenheiten /Undisziplinierheit auf dem Feld und an der Seitenlinie kommt, ist fast logisch. Damit ist die eigene Fehlerquote dann so hoch, das der Sieg nicht mehr erreichbar nicht. Man muss jetzt allerdings auch noch nicht darüber reden dass man von Sturzflug in den freien Fall übergeht, wir brauchen ja nur die Nase wieder nach oben zu ziehen.“
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