Marburg Mercenaries

Mercenaries reisen an die Elbe – Averhoff zurück

Zu ihrem letzten Testspiel vor der anstehenden GFL Saison reisen die Marburg Mercenaries am kommenden Samstag nach Dresden. In der sächsischen Hauptstadt wartet mit den heimischen Monarchs kein geringerer als der Viertelfinalgegner der Vorsaison auf die Mannschaft von Head Coach Tim McNulty. Dieser konstatierte nach den jüngsten Trainingseinheiten, dass man schon weiter sei, als noch vor zwei Wochen gegen Essen, jedoch gleichzeitig noch ein stückweit entfernt von der angestrebten Topform. „Wenn man eine neue Offense installiert und so viele Wechsel in der Defense zu beklagen hat, ist es ganz normal, dass am Anfang alles ein wenig rostig wirkt. Genau dafür sind Vorbereitungsspiele da, um den Rost loszuwerden“, so der Mann aus New Jersey.


Bis jetzt steht noch immer nicht vollständig fest, welcher Kader die Reise an die Elbe antreten wird. Momentan sieht es allerdings so aus, dass zumindest Cornerback Christian „Scoop“ Graw aufgrund einer Familienfeier verhindert ist. Große Freude herrscht im Lager der Mercenaries, über die Rückkehr von Sean Averhoff. Vor der Saison eigentlich aufgrund des Studiums nach Berlin gewechselt, ist der Linebacker inzwischen wieder an der Lahn, hat einen Spielerpass unterschrieben und wird nach Ablauf der obligatorischen Sperre von fünf Spielen wieder für die „Söldner“ auflaufen. Nach momentanem Kenntnisstand wird dann auch ein weiterer US-Amerikaner auf dem Feld sein, mit dem die Marburger kurz vor dem Abschluss stehen. „Es sieht zur Zeit so aus, als könnten wir sehr bald Vollzug hinsichtlich eines Defensive Tackle vermelden“, so Präsident Carsten Dalkwowski, der gleichzeitig bemerkt, dass damit die Personalplanung für die Saison abgeschlossen sein sollte. „Nach der Verletzung von Jamaal Jonas wurde die Defense noch einmal durcheinander geschüttelt, aber jetzt kehrt wieder Ruhe ein und wir können uns voll und ganz den Saisonzielen widmen.“

Die Dresden Monarchs, die letztes Jahr sicherlich viele Beobachter überraschten, als man in der starken Nordgruppe die Play Offs erreichte, haben augenscheinlich auch im Jahre 2009 einiges vor. Neben Head Coach Gary Spielbühler verpflichtete man jenen Mann, der hauptverantwortlich dafür war, dass die Hessen den German Bowl der Saison 2008 nicht erreichten. Michael Andrews, damals Runningback im Trikot der Braunschweig Lions, wechselte nach einem kurzen Intermezzo in Kanada zu den „Monarchen“ und wird hinter der guten Dresdner Offensive Line sicherlich wieder für etliche Yards sorgen. Auch auf der Position des Quarterbacks gelang den Elbstädtern ein Coup. Kyle Israel von der University of Central Florida kommt mit beeindruckenden Statistiken über den großen Teich und wird sicherlich eine der Attraktionen der GFL Saison werden.

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