Düsseldorf Panther

Panther haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht

Am 18. April 2009 unterlagen die Düsseldorf Panther den Hamburg Eagles vor 550 Zuschauern mit 30:13. In einer zunächst ausgeglichenen Halbzeit gingen die Raubkatzen mit einem hauchdünnen Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit trat eine fast zahnlose Raubkatze den Krallen eines Adlers gegenüber.

Um acht Uhr morgens setzte sich der Mannschaftsbus der Panther in Bewegung. Auf neun Stammspieler musste Düsseldorf verzichten und dennoch stand ein Sieg auf dem Gameplan vom Head Coach Martin Hanselmann. Doch da haben die Panther die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Nach dem gewonnen Coin toss entschied sich Martin Hanselmann zu returnen. Gestoppt wurde der returner an der eigenen 25 yard line. Pässe und Läufe wechselten sich im ersten Drive ab. Eine bis dahin gute Serie der Düsseldorfer wurde durch eine Interception des Hamburgers Jon Glombocki beendet. Hamburg an der eigenen 40 fand besser ins Spiel. Curtis Cooper legte mit seinem Lauf über 45 yards zurück und suchte sich seinen Weg in die Endzone. Zu seinem Ärger konnten die Unparteiischen die Punkte auf Grund einer Strafe nicht anerkennen. Unweit später erkämpfte sich Cooper jedoch abermals seinen Weg durch die Defense der Panther und erlief über 25 yards den ersten Touchdown der Partie. Der anschliessende Extrapunkt durch Yannik Barlens erhöhte den Score auf 07:00.

Erst im zweiten Quarter fanden die Gäste aus Düsseldorf einen Weg auszugleichen. Fabian Schorn bediente Estrus Crayton mit einem Pass über 8 Yards. Nach dem gelungenen PAT durch Markus de Haer stand es 07:07. Hamburg antwortete mit einem Lauf durch Julian Ampow über 15 yards und dem anschliessendem PAT durch Barlens und ging damit mit 14:07 in Führung. Bis zwei Minuten vor der Halbzeit liefereten sich beide Teams nun einen offenen Schlagabtausch. Eine Minute und zwanzig Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit waren die Panther wieder in Ballbesitz. Der Blick zur Kettencrew offenbarte das schier unüberwindbare – Dritter und 20. Ein langer Pass von Fabian Schorn in die Endzone der Eagles fang dennoch seinen Weg in die Hände von Estrus Crayton. Der Jubel war groß. Wurde allerdings etwas gedämpft nachdem der Extrapunkt nicht verwandelt werden konnte. Mit 14:13 verabschiedeten sich beide Teams in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause kämpften sich die Hamburger in Richtung Endzone der Panther und konnten erst durch eine in der Endzone gefangene Interception durch Sebastion Schönbroich gestoppt werden. Die Freude der Gäste wurde jedoch schnell unterbrochen, denn durch ein Foul in der Endzone während sich Schönbroich noch in der eigenen Endzone befand gab es einen Safety und damit 2 Punkte für Hamburg. Den Frust über diese Entscheidung wandelte die Panther Defense um in den Ehrgeiz die Offense der Hamburger zu stoppen. Drei und raus war die Devise und dies gelang auch. Der Drive der Panther endete allerdings mit einem Fumble der es Curtis Cooper erlaubte gegen Ende des dritten Quarters seinen zweiten Touchdown zu erlaufen. Barlens verwaldete erneut den PAT sicher und so gerieten die Düsseldorf Panther mit 23:13 in Rückstand.

Erwartungsgemäß versuchten die Hamburger die Uhr im vierten Quarter durch ihr Laufspiel herunter zu spielen. Der düsseldorfer Angriff war unter Zugzwang und musste mehr riskieren. Ein vierte Versuch wurde vergeblich ausgespielt. Die daraus folgende gute Feldposition erlaubte es Julian Ampow seinen zweiten Touchdown über 18 yards zu erlaufen. Barlens traf den Extrapunkt und so gingen die Hamburger uneinholbar mit 30:13 in Führung. Mit dem letzten Drive der Begegnung zeigten die Panther eine No huddle Offense und kamen damit nahe an die Endzone der Hamburger. Der Fieldgoalversuch wurde von Hamburg allerdings geblockt und so verabschiedeten sich die beiden Kontrahenten mit 30:13.

„Ich bin sprachlos! Wir haben Hamburg völlig unterschätzt und ich hätte nie erwartet, dass wir unsere fehlenden Stammspieler so schmerzlich vermissen würden. Ich habe bereits morgen ein Meeting einberufen um geeignete Maßnahmen zu treffen, denn wir wollen uns nicht von unserem Ziel, Wiederaufstieg in die GFL, abbringen lassen.“ So ein sichtlich geschockter Martin Hanselmann.

von Marcel Friedrich

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