Berlin Rebels

Unterm Strich positiv für die Rebels

berlin-rebelsDie Rebels haben sich am Samstag in ihrem ersten Test gegen die Magdeburg Virgin Guards mit 21:07 (14:0/0:0/7:7/0:0) durchgesetzt.

Das Spiel begann, bei sommerlichen Temperaturen, mit einem furiosen Kickoff Return der Charlottenburger. Deeikee Williams lief mit dem Leder bis tief in die Hälfte der Virgin Guards. Die Offense nutze die gute Ausgangsposition und kam nach einigen Lauf- und Passspielzügen, in Person von Deeikee Williams zu den ersten Punkten im Jahr 2009. Nach erfolgreichem Zusatzversuch stand es 7:0. Nach einem kurzen Drive der Elbstädter, die nichts gegen eine stark aufspielende Rebels Defense ausrichten konnten, trennten sich die Virgin Guards per Punt vom Ball. Wieder einmal zeigte Deeikee Williams was es wirklich heißt mit einem Football zu laufen. Gestoppt werden konnte der Returner erst, nachdem er erneut mehrere Tackels gebrochen hatte. Die gute Feldsituation konnte prompt wieder in Punkte umgewandelt werden. Mario Keller fand per Pass, Tight End Orkan Atakan in der Endzone. Auch der Extrapunkt bereitete den „Men in Black“ keine Schwierigkeiten. In der Folge verflachte das Spiel zunehmend. So stand es nach zwei Vierteln 14:0.

In der zweiten Hälfte ließ die Qualität weiter nach, unnötige Strafen und individuelle Fehler machten den Rebels das Leben schwer.
Zwar konnte Darius Outlaw die Rebels durch ein Big Play noch mal bis kurz vor die Endzone bringen, so dass der Touchdown von Running Back Steven Bosse nur noch Formsache war, jedoch lief es nicht mehr rund. Die Virgin Guards sahen das auch und erhöhten den Druck auf die Hauptstädter. So stand es nach einem langen Pass von Matt Crockett auf Receiver Mike Dorowski nur noch 21:7.

Im letzten Viertel sorgten dann die Referees für Aufregung. Nach dem Safety Paul Mehling nach einem langen Pass mit einem Receiver der Magdeburger zum Ball stieg, wurde dem Berliner Leistungsträger ein absichtlicher Helm zu Helm Kontakt unterstellt und ejected. Selbst die Magdeburger waren überrascht von der Entscheidung, welche höchst strittig war und wohl einmal mehr unter die Kategorie „the curse of the Rebels“ fällt, der den Charlottenburgern, in Sachen Schiedsrichterentscheidungen, nun schon seit einigen Jahren anhängt.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass die Rebels nun gesehen haben wo man sich noch verbessern muss, denn das Spiel hat in der zweiten Hälfte noch einige Defizite aufgezeigt.
Aber um Solche zu sehen und an ihnen arbeiten zu können muss ein Test her. So gesehen hat das Spiel sein Zweck erfüllt, und schließlich kam dabei noch ein jederzeit ungefährdeter Sieg heraus.

Ein Wiedersehen gab es mit Receiver Lennard Metz, der wegen seines Studiums nach Magdeburg gezogen ist, und mit den Virgin Guards für einige Stunden an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte.

Punkte für die Rebels: D. Williams 6, O. Atakan 6, S. Bosse 6, F. Hoffmann 3.

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