Essen Assindia Cardinals

Assindia Cardinals feiern gegen die Lions den ersten GFL-Sieg

Die Assindia Cardinals haben es im dritten Anlauf geschafft: Der Aufsteiger feierte mit dem 23:21 (7:7, 7:0, 6:7, 3:7) gegen die Braunschweig Lions den ersten Sieg in der GFL und sorgte damit im Sportpark „Am Hallo“ für einen echten Paukenschlag.


2.300 Zuschauer erlebten am Sonntag das erste GFL-Heimspiel des Aufsteigers gegen den amtierenden Titelträger. Der Außenseiter erwischte einen Start nach Maß: Gleich der erste Spielzug war ein 80-Yard-Lauf von Quarterback Ronald Curley bis kurz vor die Endzone (Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler: „Ein echter Mutmacher!“). Brandon Emeott vollendete den Angriff mit dem ersten Touchdown.

Den Gästen blieb das Verletzungspech der letzten Wochen treu. Der erste Spielabschnitt musste für eine Viertelstunde unterbrochen werden, weil Ryan Voss sich schwer verletzte. Der US-Amerikaner wurde mit Verdacht auf Bruch des Sprunggelenks ins Essen-Stoppenberger St. Vincenz Krankenhaus eingeliefert. „Schade, dass wir nicht testen konnten, ob‘s mit Voss für uns auch so gut gelaufen wäre“, zollte Headcoach Bernd Janzen dem Gegner Respekt.

Trotz dieses Rückschlages kamen die Lions im ersten Spielabschnitt noch zum Ausgleich. Die erneute Führung der Cardinals besorgte wieder Emeott (13:7), Jungblut ließ den Extrapunkt zum 14:7 folgen.

Im dritten Quarter mussten die Cardinals zunächst wieder den Ausgleich hinnehmen. Doch im direkten Gegenzug sorgte Brandon Emeott mit einem 60-Yard-Lauf für eine der spektakulärsten Szenen des Spiels. Die letzten 8 Yards zum Touchdown konnte Martin Falkowski im ersten Versuch überwinden: 20:14 für den Aufsteiger!

Der amtierende Meister ließ sich vom couragierten Essener Auftritt durchaus beeindrucken. So zeigten die Braunschweiger mit einem 20-Yard-Verlust durch einen überworfenen Long-Snap ungewohnte Schwächen.

Mit einem 30-Yard-Lauf von Emeott neigte sich die Waagschale endgültig zugunsten des Aufsteigers. Thomas Schulz brachte die Cardinals bis an die 4-Yard-Linie heran. Die Lions nahmen ihre dritte Team-Auszeit, um die Defense noch einmal neu einzustellen und konnten Martin Falkowski an der 10-Yard-Linie stoppen. Headcoach Janzen setzte nun auf Sascha Jungblut. Der Kicker verwandelte das Field Goal zur Vorentscheidung zum 23:14.

Die Braunschweig Lions konnten zwar kurz vor dem Ende mit einem Touchdown plus Extrapunkt auf 21:23 verkürzen, elf Sekunden vor Schluss ließen die Cardinals aber nichts mehr anbrennen. Ein nicht unverdienter Erfolg in einer von Laufspielen geprägten Partie, die erneut ein hohes Maß an Spannnung besaß. „Sicher war ich mir erst mit dem Schlusspfiff“, bekannte Wilfried Ziegler, bis zuletzt um den Sieg gezittert zu haben.

„Die Mannschaft hat sich heute für die harte Arbeit belohnt“, zog Quarterback Ronald Curley ein zufriedenes Fazit. Braunschweigs Headcoach Javier Cook wollte das Verletzungspech nicht als Grund für die Niederlage bemühen, sah die Ursache vielmehr in mangelnder Disziplin auf dem Feld: „So haben wir einige Geschenke selbst provoziert.“

Der Spielverlauf – 1. Quarter: 6:0 (Touchdown: Emeott), 7:0 (Point after Touchdown: Jungblut), 7:6, 7:7; 2. Quarter: 13:7 (Touchdown: Emeott), 14:7 (Point after Touchdown: Jungblut); 3. Quarter: 14:13, 14:14, 20:14 (Touchdown: Falkowski); 4. Quarter: 23:14 (Fieldgoal Jungblut), 23:20, 23:21.

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