Berlin Adler

Das etwas andere Wiedersehen – Berlin Adler gegen Dresden Monarchs

Berlin Adler gegen Dresden Monarchs, das ist wie Feuer und Wasser. Wenn am Sonntag die beiden Erzrivalen des American Football in der GFL Nord aufeinander treffen (Kick Off 15 Uhr, Jahnstadion) ist diesmal noch ein bisschen mehr Feuer drin als sonst. Nicht nur dass die Adler sich Ihren ehemaligen Headcoach Shuan Fatah von den Dresdner zurück geholt haben, sondern das Fatah neben Offensive Coordinator Lee Rowland und Defense Coach Kocian auch noch 6 Spieler von der Elbe mit an die Spree gebracht hat, schürt die traditionell angespannte Stimmung zwischen den Teams.

Besonders schmerzt dabei die Königlichen der Umzug von Topscorer Tony „Superman“ Hollings und des ehemaligen Teamcaptain der Monarchs, Tight End Rene Horschig. Hollings hat in der vergangenen Saison das Laufspiel der Monarchs so gut wie alleine auf seinen breiten Schultern getragen und ist auch in dieser Saison das Arbeitspferd der Adler. Der ehemalige NFL Profi der Houston Texans ist schon völlig in der Hauptstadt angekommen. In zwei Spielen hat er bereits 200 Yards und 2 Touchdowns erzielt. Dabei hat er seinem Spitznamen alle Ehre gemacht und fliegt förmlich über seine Gegenspieler.

Rene Horschig war Jahre lang die Identifikationsfigur der Dresdner. Als Mannschaftskapitän war er einer der Leader und spielte sich vor allem durch seine kompromisslose Spielweise in die Herzen der Fans. Und gerade die verzeihen ihm den Wechsel zum 5-fachen Deutschen Meister Berlin überhaupt nicht.

Horschig der immer noch in Dresden lebt und nach Berlin pendelt, wurde von seinen ehemaligen Anhängern nicht nur verstoßen, bei einem Testspiel der Monarchs bei dem Rene aus alter Verbundenheit vorbei geschaut hatte, beschmierten ein paar Enttäuschte sogar sein Auto. „Es ist schade und ich bin echt enttäuscht von den Monarchs Fans“, sagte das 106 Kg und 1,86m große Kraftpaket. „Ich habe so lange alles für die Monarchs gegeben und jetzt können sie nicht mal Hallo sagen. Dabei ist es doch normal das man sich nach so langer Zeit auch mal verändert.“ Die Ignoranz der ehemaligen Anhänger ist besondere Motivation für den 26-jährigen Horschig. „Ich werde am Sonntag doppelt motiviert sein, nicht nur weil es gegen mein ehemaliges Team geht, sondern weil ich mich echt geärgert habe.“

Die Partie wird ein echter Gradmesser für die Adler. Nach zwei Siegen gegen den Vizemeister Kiel Baltic Hurricanes und die Munich Cowboys können die Berliner ihre Tabellenführung in der GFL Nord ausbauen. Für Dresden wird es ein richtungsweisendes Spiel. Nach der Niederlage am Samstag gegen Kiel stehen die Monarchs bereits unter Zugzwang, wenn sie nicht schon früh in der Saison den Kontakt zur Spitze abreißen lassen wollen.

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