Lübeck Cougars

Derbyzeit: Hamburg und Lübeck unter Zugzwang

Wenn die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars am kommenden Samstag (Hammer Park, 16 Uhr) bei den Hamburg Eagles gastieren, dann steht das traditionsreiche Nordderby unter einem besonderen Stern, denn der Verlierer müsste sich wohl bereits früh in der Saison von seinen ehrgeizigen Zielen verabschieden. „Es muss jetzt unbedingt ein Sieg her“, fordert so auch Cougars Head Coach Mark Holtze und gibt die Marschrichtung für das Wochenende vor.

Aber nicht nur die Cougars, die mit zwei knappen Niederlagen gegen Erstligaabsteiger Köln in die Spielzeit starteten, stehen bereits mächtig unter Zugzwang, sondern auch die Eagles, die zwar ihren Saisonauftakt gegen Düsseldorf gewannen, die letzten beiden Partien gegen Hildesheim und Langenfeld aber verloren. Sowohl für die „Berglöwen“ als auch für den Nachbarn aus der Millionenmetropole muss also dringen ein Sieg her, will man im Rennen um die oberen Tabellenplätze noch ein Wörtchen mitreden.

Für reichlich Spannung ist also gesorgt – wenngleich es diese zusätzliche Brisanz bei dem stets heiß umkämpften Derby eigentlich gar nicht gebraucht hätte: Insgesamt 18 Mal trafen sich beide Mannschaften schon im Laufe ihrer Geschichte, gegen kein anderes Team spielten die Cougars häufiger. Die Bilanz spricht dabei noch für die Lübecker, denn zehn Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. Einmal trennte man sich 2005 beim denkwürdigen 48:48 unentschieden.

Ob es am kommenden Samstag aber zu einer ähnlichen Offensiv-Schlacht wie damals kommt ist fraglich, denn noch scheinen beide Angriffsreihen nicht ihren Rhythmus gefunden zu haben. Überzeugender waren da schon die Auftritte der jeweiligen Defensiv-Abteilungen: Bei den Cougars verstand es Defense Coordinator Sascha Knappe glänzend die Neuzugänge Dennis Rein, Christoph Böckmann, Enrico Lange und Stephan van der Veen in das Cougars-System zu integrieren, bei den Eagles überzeugten bislang in der Defense die beiden US-Neuzugänge Lee Johnsen und Jason Hofschneider.

Beim Gastspiel in Hamburg steht Head Coach Mark Holtze unterdessen fast der gesamte Kader zur Verfügung. Schlechte Nachrichten gibt es allerdings von Linebacker Christoph Adamczak: Der Verdacht auf einen Knorpel- und Meniskusschaden bestätigte sich leider.

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