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Hiobsbotschaft für die Mercenaries vor dem Spiel in München

Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen der Marburg Mercenaries gehofft die Verletzung, welche sich Runningback Johann „Shorty“ Gerner im Spiel bei den Weinheim Longhorns zugezogen hatte, möge nicht so schwerwiegend sein. Doch die Botschaft aus dem Krankenhaus war ernüchternd. Ein Bruch des Schienbeines wird wohl dafür sorgen, dass Gerner auf absehbare Zeit keinen Football wird spielen können.

Ein herber Rückschlag für die Offense von Head Coach Tim McNulty, der sich bisher auf sein „Runningback-Tandem“ Cooper und Gerner stets verlassen konnte. Trotz des Rückschlages gab es vor dem schwierigen Auswärtsspiel bei den Munich Cowboys auch positive Nachrichten von der Lahn. Die Verletzung von Center Eugen Heidt wird wohl bis zum nächsten Spiel ausgeheilt sein, da ein Kernspin vom Montag keine dauerhafte Beeinträchtigung des Knies zeigte und Jason Krupinskis Zerrung wird bereits bis zum Wochenende Geschichte sein, so dass man sich auf das Zusammenspiel mit Neu-Mercenary Brad Vickroy in der Defensive Line freuen darf.

Letztgenannter machte bereits in der ersten Trainingseinheit nachdrücklich auf sich aufmerksam. Offensive Guard Tony Chesney jedenfalls war anschließend voll des Lobes über seinen neuen Mannschaftskameraden. „Brad hat einen unglaublichen Motor und gibt immer Vollgas. Die GFL darf sich auf Ihn freuen.“, so der Mann aus Kansas in einer ersten Einschätzung. Bei den Mercenaries geht man davon aus, dass am Wochenende vor allem die Passverteidigung getestet wird, denn das Laufspiel der Cowboys erhielt durch die Verletzung von Runningback Jerome Morris vor der Saison einen herben Dämpfer. Der bullige Athlet hatte den Mercenaries noch in der letzten Spielzeit im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Gegen die Berlin Adler, ein Spiel welches mit 41:0 verloren ging, versuchten sich mit Lautenschlager, Spitzweck und Schum gleich mehrere Spieler als Ballträger. Nichts Neues hingegen auf der Position des Quarterbacks. Regie führt hier noch immer der US-Amerikaner Travis Harvey, der bereits im Marburger Aufstiegsjahr 2003 den Angriff der Bayern leitete. Harvey gilt als unberechenbar jedoch fehleranfällig in seinen Aktionen, eine Einschätzung, die er durch seine drei Interceptions gegen Berlin wieder einmal unterstrich.

Auf Marburger Seite ist man gezwungen die Offensive Line ein wenig umzubauen, da neben Eugen Heidt auch Tackle Nils Hampel berufsbedingt ausfällt. Es wird erwartet, dass Dominik Heinz die Rolle des Centers einnimmt, während Jugendnationalspieler Richard Pfeiffer wohl auf der Tackle Position auflaufen wird. Hinter seiner Offensive Line hofft Quarterback Joachim Ullrich auf ein besseres Spiel als zuletzt in Weinheim, wo der Lehrer für ihn ungewohnte Konzentrationsschwächen offenbarte. Head Coach Tim McNulty hat jedenfalls großes Vertrauen in seinen Spielmacher: „An einem guten Tag kann er jede Defense auseinandernehmen und mit Sean Cooper hat er einen Runningback an seiner Seite, der perfekt in unser System der Offense passt.“ Cooper höchstselbst war in Weinheim allein für über 200 Yards und drei Touchdowns verantwortlich.

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