Marburg Mercenaries

Punktefestival in Dresden

Mit Ausnahme der jeweiligen Defensive Coordinatoren dürften wohl so ziemlich alle Beteiligten des Spieles im Heinz Field von Dresden zufrieden gewesen sein. Der 70:50 Heimerfolg der Monarchs brachte den rund 1.300 Zuschauern sehenswerte Spielzüge, den Machern der Offense die Erkenntnis, dass es läuft und eben jenen angesprochenen Defensive Coordinatoren nur graue Haare. Aus Marburger Sicht fast schon beruhigend, dass Daniel Garcia, verantwortlich für die Abwehr der Marburger, aufgrund einer Erkrankung zuhause bleiben musste.

Die Zusammenfassung der Ereignisse an diesem sonnigen Nachmittag an der Elbe liest sich fast wie ein „Live Ticker“ im Internet. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten und einem Safety für die Dresdner brachen anschließend die Dämme. Zwei Touchdowns im ersten Viertel und sage und schreibe neun (!) Touchdowns im zweiten Quarter sorgten für den 49:28 Halbzeitstand zugunsten der Sachsen. Drei Scores der Hausherren wurden dabei von Runningback Michael Andrew erzielt und dies obwohl die Defense der „Söldner“ mit dem Laufspiel des Briten und seiner Offensive Line weitaus weniger Probleme hatte, als noch letztes Jahr im Halbfinale gegen Braunschweig. Ebenfalls groß auftrumpfen konnte Wide Receiver Radko Zoller, der noch vor dem Pausentee drei Besuche der gegnerischen Endzone für sich verbuchen konnte. Die Touchdowns der Mercenaries erzielten zwei mal Cooper auf dem Boden, sowie Duft und Würz durch die Luft.

Nach dem Wechsel ging es dann vergleichsweise bescheiden weiter. Ein Touchdown auf beiden Seiten im dritten (Zoller und Duft) und vier Touchdowns im letzten Quarter rundeten das Offensivspektakel ab. Für die Marburger waren hier noch Gerner und Duft erfolgreich. Letztgenannter beendete die Partie mit drei Touchdowns.

Welche Erkenntnisse sind nun also aus diesem Spiel in Dresden mitzunehmen. Bestätigt hat sich sicherlich, dass es dieses Jahr die Defense sein wird, welche den größten Schliff erfordert. Gerade in diesem Mannschaftsteil werden Ausfälle wie an diesem Wochenende – Safety Patrick Trumpfheller, Cornerback Christian Graw und Linebacker Sean Averhoff hatten die Reise gen Osten nicht mit angetreten – mangels Tiefe im Kader nur schwerlich kompensierbar sein. Die Offense funktionierte schon recht gut, wobei man statistisch gesehen nur knapp hinter den „Monarchen“ landete. Insgesamt standen 549 zu 504 Yards zu Buche. Einer wird dieses Spiel jedenfalls nicht so schnell vergessen: Kyle Israel, neuer Quarterback der Dresdner, der im Gegensatz zu seinem Gegenüber Joachim Ullrich über vier Quarter durchspielte, erzielte 8 Touchdowns und somit einen neuen Vereinsrekord bei den Monarchs.

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