Berlin Rebels

Rebels gewinnen Flaggen-Schlacht

Die Berlin Rebels konnten am Wochenende ihren dritten Sieg in Folge einfahren. Im heimischen Mommsenstadion konnten die Berliner sich gegen die Eagles aus Hamburg mit 17:3 (7:0/3:3/7:0/0:0) durchsetzten.

„Es war das erwartet schwierige Spiel gegen einen Gegner der zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison schon drei Niederlagen zu Buche stehen hatte und nun unbedingt dieses Spiel gewinnen wollte“, so Offense Coordinator Marc Ellgering. Zusätzlich zu den sehr kämpferisch auftretenden Hamburgern machten sich die Rebellen durch eine wahre Flaggen-Orgie allerdings das Leben selbst schwerer als unbedingt nötig.

Die Berliner eröffneten das Spiel mit einem guten Kickoff-Return von RB Deeikee Williams. QB Darius Outlaw knüpfte an die Leistung seines Vorgängers an, übernahm das Ruder und führte die Rebels bis in die Redzone der Hanseaten, wo er schließlich WR Fabian Kempchen als sicheren Abnehmer fand. Nach erfolgreichem PAT (F. Hoffmann) war die Führung für die Hausherren mit 7:0 hergestellt.

In der Folge wurde der Spielfluss durch Flaggen der Offiziellen behindert, gab es nach Ansicht der Unparteiischen doch eine unglaubliche Vielzahl an vermeintlichen Fouls. So fielen mehrere Big Plays der Hauptstädter der Flaggenflut zum Opfer. Dazu gesellten sich gleich drei Fumbles der Berliner, so dass in der ersten Halbzeit bis auf ein Fieldgoal (F. Hoffmann, 10:0) nichts weiter Zählbares auf das Scoreboard gezaubert wurde.

Durchweg erwischte die Verteidigung der Berliner an diesem Samstag einen guten Tag. Die durch DC Flanagan und Richard Yancy bestens eingestellte Defense der Charlottenburger hatte die personalisierte Gefahr der Hamburger mit Namen Curtis Cooper glücklicherweise jederzeit voll im Griff. Zwar kämpften die Hamburg verzweifelt aber aufopferungsvoll um Raumgewinn, vermochten sich jedoch gegen die pfeilschnelle Defense der Rebels letztendlich immer nur mit dem Punt erwehren. Zwar konnten die Gäste durch ein Fieldgoal den Rückstand verkürzten (10:3), jedoch sollten das die einzigen Punkte der Hanseaten an diesem Tag bleiben.

Leider sollte sich das Flaggenbild im dritten Viertel nicht entscheidend ändern. Die erneut laufstarke Offense der Men in Black kämpfte sich ein ums andere Mal über das ganze Feld, wurde letztlich jedoch durch vermeintliche Fouls daran gehindert ihren Raumgewinn in Punkte umzumünzen. So erlief auch QB Darius Outlaw in dieser Phase einen Touchdown, welcher jedoch seitens der Unparteiischen zurückgepfiffen wurde. Jedoch ließ der unermüdlich arbeitende QB nicht beirren und versuchte es erneut. Diesmal jedoch mit Erfolg! Nach dem gültigen Extrapunkt von Kickerurgestein Frank Hoffmann stand es verdientermaßen 17:3.

Leider verpasste man es in der Folgezeit das Ergebnis nach oben zu schrauben. Dies lag jedoch nicht immer am Unvermögen der Heimmannschaft, die gegen gut kämpfende Hamburger abermals eine geschlossene Teamleistung zeigte.

Vor allem die Defense arbeitete unermüdlich und ließ dem Gast aus Hamburg wenig Raum zum agieren. So zerplatzen auch alle Hamburger Punkte-Bemühungen, nachdem diese sich endlich einmal in die Redzone der Rebels gekämpft hatten, als der Ball von den stark spielenden DB´s freigeschlagen, und dann auch noch in Person von Alexander Perez gesichert wurde.

Der letzte Drive der Charlottenburger war symptomatisch für den Spielverlauf auf Seiten der Offense in Sachen Punkte-Ausbeutung. Obwohl die Offiziellen die Rebels abermals mehrfach zurückgepfiffen hatten, schaffte man es bis Inches vor die Goalline. Doch die Zeit tat ihr Übriges. 1 Yard vor der gegnerischen Goalline wurde das Spiel seitens den Offiziellen beendet.

Angesprochen auf die Angriffsleistung gegen Hamburg antwortete OC Ellgering: „Mit unserer Angriffsabteilung bin ich durchaus zufrieden, welches nicht bedeutet, dass wir uns auf dem Erreichten ausruhen können. Ein erneut sehr guter QB Darius Outlaw hat unsere Offense immer wieder kontrolliert über das Feld geführt. Das war aber nur dank unserer abermals gut spielenden Offense Line möglich. Speziell Left Tackle Jan Baldszuhn hat sich heute ein Lob verdient. Er und auch sein Left Guard Sven Skora, sind eine echte Bereicherung für unser Team und unseren Angriff. Besonders freut mich auch, dass WR Fabian Kempchen heute eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Er war nicht nur immer bei Passversuchen anspielbereit sondern hat auch Deeikee Williams und Steven Bosse bei Laufspielzügen durch seine Blocks ein paar extra Meter ermöglicht. Er ist Teil eines Receiver Corps, welches in der Lage ist gute Leistungen abzurufen, wie bereits in den letzten Spielen zu sehen war.“

So überwog – trotz der Flut an Flaggen – die Freude über den Sieg und die gezeigte Leistung. Waren doch vor der Saison die Rebels für viele „Experten“ in deutschlandweiten Internetforen ein klarer Abstiegskandidat. Wohin die Reise der Rebellen nun tatsächlich geht ist noch ungewiss. Zumindest führt sie die Hauptstädter nächste Woche zum Tabellenführer nach Köln. Hier wird sich zeigen, ob die Reise ins Mittelmaß führen wird, oder ob man fähig sein wird den ein oder anderen Ligafavoriten ins straucheln zu bringen

Punkte für die Rebels: D. Outlaw 6, F. Kempchen 6, F. Hoffmann 5.

F.K. / J.K.

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