Essen Assindia Cardinals

Assindia Cardinals gewinnen bei den Black Hawks 33:30

Im ersten Interconference-Duell bei den Plattling Black Hawks siegten die Assindia Cardinals mit 33:30 (7:7, 14:16, 3:7, 9:0). Beide Mannschaften lieferten sich einen echten Krimi, der drei Sekunden vor dem Ende mit einem Fieldgoal entschieden wurde. „Wir haben nachlässig begonnen, dann aber immer besser ins Spiel gefunden und Moral bewiesen“, kommentierte Headcoach Bernd Janzen den zweiten Saisonsieg.


Im Karl-Weinberger-Stadion entwickelte sich vor geschätzten 400 Zuschauern in der ersten Spielhälfte ein Schlagabtausch, der von den Offensiv-Reihen beider Mannschaften geprägt wurde. Die Assindia Cardinals verspielten dabei mehrfach eine gute Ausgangslage. „Wir kassieren blöde Strafen und schenken dem Gegner die Punkte“, ärgerte sich Präsident Wilfried Ziegler über den Halbzeit stand von 21:23. Die Essener lagen durch einen 12-Yard-Lauf von Sebastian Marquard und einen 4-Yard-Lauf von Brandon Emeott mit 14:7 in Führung, als die Black Hawks aus einer Bedrängnis an der eigenen 30-Yard-Linie zum Ausgleich kamen. Nach einem 55-Yard-Pass auf Lenni Gödde legten die Cardinals das 20:14 vor, doch ein Ballverlust und ein Safety brachten den Bayern die 23:21-Pausenführung ein.

Mit einem Fieldgoal von Jungblut zum 24:23 wechselte die Führung erneut, aber nur kurzzeitig, denn die Gastgeber gingen mit einem 30:24 in die letzten zehn Minuten. Ronald Curley, der mit einem Magen-Darm-Infekt ins Spiel gegangen war, hielt die Essener Hoffnungen mit einem Touchdown zum 30:30 am Leben. Ein echter Kraftakt des US-Amerikaners, dessen Kreislauf zwischenzeitlich schon schlapp gemacht hatte. Jungblut verpasste den Extrapunkt, doch da der Kicker der Plattlinger kurz darauf bei einem Fieldgoalversuch aus nur 20 Yards die Stangen verfehlte, blieb es vorerst beim Remis.
Dramatik pur in der Schlussphase: Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit sicherten sich die Cardinals an der eigenen 40-

Yard-Linie den Ballbesitz. Drei Sekunden vor Schluss schickte Janzen das Kickingteam aufs Feld. Sascha Jungblut nahm an der 40-Yard-Linie Maß und erzielte das 33:30. „Unter diesem Druck ein Fieldgoal zu verwandeln, spricht schon für seine Klasse“, zollte Ziegler dem Kicker Respekt.

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