
Sean Cooper verliert den Ball, die Mercenaries das Spiel (Foto: Norbert Schneider)
In der am Sonntag stattgefundenen Interkonferenzpartie, traten die Kiel Baltic Hurricanes bei den Marburg Mercenaries an und siegten in einem (wie gewohnt) spannenden Spiel mit 37:34 Punkten.
Kent Anderson: „Ein Sieg war wichtig für uns! Wir befinden uns in einem stetigen Aufwind und wollen auch an der Ligaspitze bleiben und uns weiter vor arbeiten. Jedes Spiel lässt uns enger zusammen wachsen!“
Zuschauer unter Hochspannung. – Langsam entwickelt sich das Team um Headcoach Kent Anderson zu gnadenlosen Auslösern für Krimi, Thrill und Spannung.
Glücklicherweise führt der Ausgang der Begegnungen meistens zu einem Happy End.
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Doch diese Happy Ends sind meistens von Dramatik umwittert. Bis zur Halbzeit führten die Canes mit drei Punkten. In der zweiten Hälfte spielten die Kieler munter auf und bauten die Führung in Marburg auf 37:21 Punkten aus.
Mit einsetzenden Regen drehten die Mercenaries noch einmal auf. Die Hurricanes drohten kurz vor Spielende noch einmal zu ersaufen. Insgesamt gelang es aber den Marburger Söldnern nicht mehr das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.
„Wir haben einen Cooper, Kiel hat aber den Langston“, sagte Carsten Dalkowski. Der Präsident der Mercenaries sprach damit Brandon Langstons Leistungen an.
Der Runningback der Marburger heimste für das Team 219 Yard Raumgewinn ein und übertraf dabei im Alleingang die gesamte Kieler Formation, die es gemeinsam auf lediglich 199 Yard brachten. Sean Cooper gehört mit zu den gefährlichsten Spielern der Liga und einmal mehr hat er bewiesen, dass er eine Ikone im deutschen Football ist. Die geschlossenere Teamleistung der Canes trug letztlich aber zum verdienten Sieg über die Marburger bei. Brandon Langston gehörte neben Lenny Greene wieder einmal zu den auffälligsten Spielern auf Seiten der Canes. Mit zwei Touchdowns und 81 Yard Raumgewinn durch Pass-Spiel stand er nur wenige Yards seinem Teamkollegen Lenny Greene nach, der es auf 84 Yard Raumgewinn und einen Touchdown brachte. Langsam entwickelt sich eine Quadriga des Erfolgs. Lenny Greene, Brandon Lagston, sowie Simon Sommerfeld und Kyle Callahan setzen mit herausragenden Einzelaktionen Akzente für das Spiel der Baltic Hurricanes. Durch harte, ehrliche Arbeit verbessert sich zunehmend das gesamte Team der Hurricanes.
Zusammenspiel und Abstimmung haben sich langsam eingetaktet und es ist ein Team erkennbar, das sich im Aufwind befindet. Die Hurricanes befinden sich mit 6:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Gruppe Nord und wollen mit einem Sieg über die Dresden Monarchs, am 13.06., vor heimischen Publikum, Anschluss am Tabellenersten, den Berlin Adlern halten. Kick-Off ist am kommenden Samstag um 18.30 Uhr im Holsteinstadion.
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