Düsseldorf Panther

Cougars-Fans schreien ihre „Berglöwen“ zum Sieg

So laut war es lange nicht mehr am Buniamshof: Mit 28:23 besiegten die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars den sechsmaligen Deutschen Meister Düsseldorf Panther und wurden dabei von rund 500 Fans frenetisch nach vorne gepeitscht – und am Ende mit viel Applaus verabschiedet. „Das war wirklich eine tolle Stimmung. Unsere Fans haben uns heute enorm geholfen, das war eine großartige Lautstärke“, freute sich auch Head Coach Mark Holtze.

Für sein Team war der Sieg gegen die Rheinländer im „Duell der Raubkatzen“ unterdessen die passende Antwort auf die unglückliche Niederlage bei den Berlin Rebels vor einer Woche. Die Cougars starteten dabei furios und gingen früh über Runningback Michael Pollard 6:0 in Führung. Die Panther konterten mit einem Field Goal von Markus De Haer zum zwischenzeitlichen 6:3 wovon sich die Cougars jedoch nicht beirren ließen: Quarterback Jeremy Clements, der ein gelungenes Comeback im Cougars-Dress feierte, bediente Wide Receiver Philipp Dohrendorf per 69 yard Pass zum Tochdown. Auch die conversion ließ sich Philipp Dohrendorf nicht nehmen, so dass die „Berglöwen“ mit 14:3 in Führung gingen.

Wide Receiver Benjamin Claußen brachte die Cougars nach einem fünf yard Pass von Ole Wulf sogar später mit 20:3 in Front. Mit dem letzten Spielzug des ersten Durchgangs war es jedoch Panther-Alt-Meister Estrus Crayton vorbehalten seine Panther mit einem zwei yard Touchdown, nach Pass von Fabian Schorn, im Spiel zu halten (PAT M. De Haer).

Der 20:10-Pausenstand ließ bereits auf eine spannende zweite Halbzeit deuten – und dramatisch wurde es dann auch: Denn nachdem Düsseldorfs Quarterback Fabian Schorn seinen Bruder Daniel anspielte stand es plötzlich nur noch 20:16 für die Hausherren. Die reagierten aber keineswegs geschockt, sondern verstanden es in der Offense mit einem guten Mix aus Lauf und Passspielzügen das Feld zu überbrücken.

Jeremy Clements schraubte so mit einem ein yard Tochdown plus conversion den Spielstand auf 28:16 hoch. Die Rheinländer konnten nur noch einmal durch Alexeji Mittendorf und Markus de Haer auf 28:23 herankommen. Die letzte Hoffnung der Panther auf einen Auswärtssieg zerstörte Cougars-Verteidiger Robert Harris mit einer Interception knapp zwei Minuten vor dem Ende.

„Das war ein toller Sieg, leider wird unser Verletztenlazarett immer größer. Wir müssen dringend gesund werden, damit wir in der nächsten Woche Berlin schlagen können um uns an der Tabellenspitze wieder zurückzumelden“, erklärt Holtze weiter.

Denn bereits am nächsten Samstag (Buniamshof, 15 Uhr) gastieren die Berlin Rebels zum Rückspiel und die Cougars wollen unbedingt Revanche für die Last-Minute-Niederlage aus dem Mommsenstadion nehmen.

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