Berlin Rebels

Cougars wollen „Festung“ Mommsenstadion stürmen

Das Berliner Mommsenstadion gehört zu einer der eindrucksvolleren Spielstätten in der 2. Football-Bundesliga: 15.000 Plätze fasst die unter Denkmalschutz stehende Arena im Stadtteil Charlottenburg, welche die Berlin Rebels beheimatet. Bei den dortigen Gastspielen gingen die Lübeck Cougars bisher immer leer aus – eine Serie die die „Berglöwen“ Samstag (18 Uhr) unbedingt beenden wollen.

„Am Samstag wird sich zeigen, ob wir nach oben in der Tabelle gehören oder eben nicht“, legt Cougars Head Coach Mark Holtze die Latte vor dem schweren Auswärtsspiel nach oben und ergänzt: „Berlin gehört zu den stärksten Teams der Liga – aber wir wollen Meister werden und da müssen wir nach den Niederlagen gegen Köln ohnehin jeden Gegner schlagen“.

Das dies aber nicht ganz einfach wird belegt auch die Statistik: Acht Mal trafen die Cougars und die Rebels bisher aufeinander, die Bilanz spricht dabei eindeutig für die Hauptstädter: Sechs Mal obsiegten die Berliner, nur zwei Mal gingen die Cougars als Sieger vom Platz. Einmal davon sogar in Berlin – 2007 spielte man aber nicht im Mommsenstadion, sondern aufgrund einer Platzsperre auf einem Ausweichplatz.

Der „Fluch des Mommsenstadions“ blieb also bestehen und so bekamen die Cougars diesen in der letzten Saison erneut eindrucksvoll zu spüren: Konnte man die „Rebellen“ im Hinspiel auf dem Buniamshof noch klar mit 49:13 besiegen, setzte es im Rückspiel lediglich sieben Tage später eine immer noch unerklärliche 0:23-Pleite.

Vor dem neuerlichen Vergleich der beiden Mannschaften ist ein Favorit für die Partie am Samstag aber nur schwer auszumachen: Während die Cougars mit 4:2 Punkten auf Rang fünf stehen, liegen die Berliner mit 5:3 Punkten, mit einem Spiel mehr auf dem Konto, auf Rang vier. Um den Anschluss an das NRW-Spitzentrio nicht zu verlieren ist so für beide Teams am Samstag ein Sieg Pflicht.

Den Cougars steht in der Bundeshauptstadt am Samstag unterdessen bis auf die Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung. Lediglich hinter den Offense Linemen Mico Modest und Mario Förster stehen noch Fragezeichen. Außerdem können die „Berglöwen“ mit Wide Receiver und Kicker Tim Claus (studierte ein Jahr in Australien) zusätzlich auf einen Rückkehrer zählen.

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