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Die Langhörner warten auf die Einhörner

Um 15:00 Uhr sind die Schwäbisch Hall Unicorns am kommenden Sonntag im Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion zum Bundesligaspiel zu Gast. Die dort heimischen Longhorns stellen trotz des Haller Hinspielerfolgs eine schwierige Aufgabe für die TSG-Footballer dar.

Mit 31:10 konnten die Unicorns vor drei Wochen das Hinspiel gegen die Weinheim Longhorns im Hagenbachstadion gewinnen. Manch einer mag daraus schließen, dass das Rückspiel der bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Hall am Sonntag nur so etwas wie eine Pflichtaufgabe sei. „Weit gefehlt“, sagt dazu Unicorns-Headcoach Siegfried Gehrke. „In der GFL-Süd kann jeder jeden schlagen. Weinheim und wir sind leistungsmäßig viel, viel enger zusammen, als es die Tabelle im Moment wiederspiegelt.“ Gehrke gründet diese Einschätzung nicht nur auf seine detaillierten Spielanalysen. Er hat dafür auch einen einfach erkennbaren Beleg: „Weinheim hat Stuttgart geschlagen. Wir nicht!“

Die Longhorns hatten in dieser Saison bislang mit zwei Handicaps in der Offense zu kämpfen. Bis vor einer Woche musste auf der Quarterback-Position Offense-Coordinator Shawn McBrayer selbst aktiv werden und fehlte somit an der Seitenlinie. Nun wurden sich die Longhorns mit dem deutschen, GFL-erfahrenen Spielmacher Johannes Mannsee einig. Am vergangenen Wochenende, beim Weinheimer Auswärtsspiel in Dresden, leitete er bereits eine Halbzeit lang den Angriff seines neuen Teams.

Das zweite Weinheimer Angriffsproblem heißt Danny Washington. Der in der Liga gefürchtete Ausnahme-Runningback konnte wegen einer Verletzung bislang noch nicht richtig in Erscheinung treten. In Dresden war er wieder auf dem Platz zu sehen, erlief 85 Yards Raumgewinn, musste das Feld aber noch vor der Halbzeitpause erneut mit einer Verletzung verlassen. Sollte er am Sonntag einsatzfähig sein, werden sich die Unicorns gegenüber dem Hinspiel auf einen deutlich gefährlicheren Laufangriff der Nordbadener einstellen müssen.

Die Unicorns haben in dieser Woche ihre Lehren aus dem 34:34-Unentschieden in Stuttgart vom letzten Samstag gezogen. Mit dem Pass-Angriff, der den TSGlern bei den Scorpions 400 Yards Raumgewinn einbrachte, kann man sehr zufrieden sein. Gearbeitet wird aber am Laufspiel, das schon seit Saisonbeginn hinter den erhofften Möglichkeiten bleibt.

„In der Defense brauchen wir eine klarere Kommunikation und ein besseres Zusammenspiel“, sagt Siegfried Gehrke mit Blick auf seine Verteidiger. Mindestens zwei gegnerische Punkterfolge waren in Stuttgart auf Mängel in der Abstimmung innerhalb der Haller Defense zurück zu führen.

Abgesehen vom langzeitverletzten Defense-End Sidney Braun und von Linebacker Gregor Labus, der wegen einer privaten Verpflichtung nicht mit nach Weinheim reisen kann, ist der Haller Kader am Sonntag komplett.

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