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Geschwächte Bandits ohne Chancen

Mit einer deutlichen 35:0 (7:0 6:0 8:0 14:0) Schlappe endete für die American Footballer der MTG Rhein Neckar Bandits am Samstag bei den Wiesbaden Phantoms nach zwei Siegen jäh die Erfolgsserie. Die Vertreter der hessischen Landeshauptstadt hingegen blieben damit auch in ihrem sechsten Saisonspiel in Folge ohne Punktverlust und bauten somit ihre respektable Bilanz weiter aus. Dabei wurde deutlich, dass die Mannheimer vor allem die vielen Ausfälle in der Offense nicht kompensieren konnten. Fielen doch mit Marcus Baumgart, Tyler Reese, Stephan Mertsching und Samuel Shannon die Schlüsselspieler der Offense und damit jene Spieler, die 18 der bislang 21 Touchdowns in der laufenden Saison erzielten, aus. Headcoach Tyler Reese musste sich sogar auf Grund seiner schweren Knieverletzung aus dem letzten Spiel gegen die Saarland Hurricanes einer komplizierten Operation unterziehen und konnte daher sein Team in Wiesbaden nicht unterstützen.

Dabei ging das Spiel aus Sicht der Kurpfälzer direkt sehr viel versprechend los. Ruben Zutavern stoppte, wie auch beim Spiel zuvor, die gegnerischen Angriffsbemühungen sofort bei deren ersten Drive, fing einen Pass des Wiesbadener Quarterbacks ab und schickte somit seine Offense aufs Feld. Es wurde aber schnell deutlich, dass diese auf Grund der vielen Veränderung rein gar nichts der momentan besten Verteidigung der Liga, die bisher lediglich 19 Punkte zuließen, entgegenzusetzen hatte. Nach gerade mal vier Versuchen war wieder die Defense gefordert und passend zum momentanen Saisonverlauf mussten die Bandits den nächsten Ausfall beklagen. Nachdem schon vor dem Spiel Darius Marmol Carmona, Paul Rosarius und Thomas Wenz ausfielen, erwischte es mit Björn Bengelsdorf einen weiteren Stammspieler der Mannheimer Abwehr. Bengelsdorf verletzte sich bei einem Tackle am Nacken, wodurch für ihn vorzeitig das Spiel beendet wurde.
Als Schwachstelle der Defense zeigte sich aber auch ohne die angeschlagenen Spieler wieder einmal die Passverteidigung der Mannheimer. Erzielten doch die Phantoms die drei spielentscheidenden Touchdowns in den ersten drei Viertel allesamt durch die Luft.

Aber auch die beste Defense kann ohne Entlastung der Offense nicht funktionieren. Schafften es doch die Mannheimer Angreifer stets nur für kurze Zeit auf dem Feld zu bleiben und erlaubten ihren Abwehrkollegen somit nur kleine Verschnaufpausen. Die Offense erreichte erst nach langen 19 Minuten das erste von gerade einmal drei First Downs.

Auf Grund des nunmehr sehr gut gefüllten Verletztenlazaretts kommt für die Mannheimer die nun anstehende Spielpause wie gerufen, ehe sie am 28. Juni zum Aufsteigerderby bei den Kaiserslautern Pikes antreten müssen. Es bleibt somit nur die Hoffnung, dass sich ein paar der angeschlagenen Spieler regenerieren und man gestärkt bei den Pikes antreten kann. Denn was spricht denn dagegen, den lang ersehnten ersten Auswärtserfolg der Saison in der Pfalz zu feiern.

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