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Heimserie der Cardinals gegen Baltic Hurricanes gerissen

[singlepic id=463 w=320 h=240 float=left]Der Heimnimbus ist Geschichte: Mit dem 9:10 (0:0, 7:7, 0:0, 2:3) gegen die Kiel Baltic Hurricanes riss die Serie der Assindia Cardinals im Sportpark „Am Hallo“. 100 Sekunden vor dem Spielende war ein Ballverlust nur noch ein Yard vor der gegnerischen Endzone die spielentscheidende Aktion. Gameday-Partner zum Spiel gegen die Kieler war die Essener Betriebskrankenkasse ktp/BKK, für die Christian Stange, Abteilungsleiter Vertrieb und Management, mit Unterstützung von Kicker Sascha Jungblut den Kickoff ausführen durfte.

Vor 1.700 Zuschauern im Sportpark „Am Hallo“ entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel, das von den Abwehrreihen beider Mannschaften dominiert wurde. Zunächst wurden die Cardinals von der Offensive der Baltic Hurricanes mächtig unter Druck gesetzt. Es sollte jedoch bis zum 2. Quarter dauern, ehe dem amtierenden Vizemeister die Führung durch einen Touchdown von Kyle Callahan gelang, nachdem einen Angriff zuvor Joshua Lawson, der später von Christian Stange (ktp/BKK) zum besten Essener Spieler gekürt wurde, den Kieler Versuch 3 Yards vor der Zone in höchster Not noch hatte abdrängen können. Der Rückstand war der dringend benötig te Weckruf für den Aufsteiger: Brandon Emeott leitete mit einem First Down den ersten vielversprechenden Essener Angriffszug ein. Schließlich vollendete Ronald Curley mit einem 4-Yard-Lauf 2:34 Minuten vor dem Ende der ersten Spielhälfte zum Touchdown für die Cardinals. Zur Pause musste aber festgehalten werden, dass sich die Kieler ganz im Gegensatz zum Hinspiel auf die Essener Offense gut eingestellt hatten. „Ein ganz enges Spiel, am Ende wird der Sieger nur mit einem Touchdown oder Fieldgoal vorne liegen“, gab Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler eine Prognose ab.

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Diese Vorhersage sollte sich bestätigen: Im dritten Spielabschnitt gelang es keiner Mannschaft zu punkten. Mehrfach wechselte der Ballbesitz. Die Verletzung des Kielers Shurendy Concetion sorgte für eine über 20-minütige Unterbrechung. Mit Verdacht auf Schienbeinbruch wurde die Nummer 52 ins Krankenhaus eingeliefert. Im letzten Quarter hatten die Gäste mit einem zweiten Versuch an der 10-Yard-Linie die große Chance auf ihren zweiten Touchdown. Der Verteidigung der Cardinals gelang es, die Kieler zum vierten Versuch bis auf 17 Yards von der Zone fernzuhalten. Nach einer Auszeit entschied Gästetrainer Kent Anderson auf Fieldgoalversuch, den Florian Dannehl erfolgreich vollendete. 100 Sekunden vor dem Spielende neigte sich die Waagschale endgültig zugunsten der Baltic Hurricanes: Nachdem Brandon Emeott den Ball bis an die 1-Yard-Line getragen hatte, leisteten sich die Hausherren im dritten Versuch den entscheidenden Ballverlust durch Thomas Schulz. Zwar gelang es den Kielern nicht, den Ball nun nach vorne zu bringen, doch die taktisch kluge Entscheidung zum Safety bescherte den Essenern neben dem Anschluss zum 9:10 jedoch ein First Down an der Mittellinie bei nur noch 32 Sekunden Spielzeit – eine zu große Distanz bei zu wenig Zeit, um dem Spiel noch die Wende zu geben.

Der Kieler Headcoach Kent Anderson zollte dem Aufsteiger nach dem knappen Sieg Respekt: „Egal, ob glücklich oder verdient, es herrscht große Erleichterung, dass wir noch gewonnen haben.“ Auf der Gegenseite ärgerte sich Bernd Janzen über die dritte knappe Niederlage gegen einen der beiden letztjährigen GFL-Finalisten: „Wir haben wieder ein Spiel aus der Hand gegeben und uns zu viele Fehler und Strafen geleistet. Wir haben uns selbst in den Fuß geschossen.“ Dass der Aufsteiger den amtierenden Vizemeister bei nur zehn Punkten halten konnte, war da überhaupt kein Trost: „Das hätte ich zwar nicht erwartet, allerdings hätte ich auch nicht geglaubt, dass wir nur neun Punkte abliefern.“

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