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Rams zähmen die Panther

Bei herrlichstem Football Wetter deklassierten die Nürnberg Rams die Würzburg Panther mit 63:00.

Am gestrigen Sonntag, 31.05.2009 empfingen die Nürnberg Rams vor heimischer Kulisse die Gäste aus Würzburg zum Top Spiel der Woche und für das Spiel um Platz 1 in der Verbandsliga (5.Liga).

Ca. 500 begeisterte Football Fans sahen am Sportplatz der Bertolt-Brecht-Schule einen souverän auftretenden Gastgeber. Für beide Teams ging es bei diesem Kräftemessen um die Vormachtstellung und den möglichen Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse.

Die Würzburger waren sich im Vorfeld dieser Partie ihres Sieges schon ziemlich sicher („…mit 12 Punkten Vorsprung besiegen wir die Rams“), was sie auch auf ihrer Homepage über das Gästebuch lautstark haben verlauten lassen. Die Nürnberger haben sich hier mehr zurück gehalten und haben ihre Art der Antwort durch eine eindrucksvolle Leistung auf dem Felde abgeliefert. Football wird auf dem Feld ausgetragen nicht im Gästebuch, so Matthias „Reggie“ Lippert, Pressesprecher der Rams.

Beide Teams starteten hoch Konzentriert und mit dem nötigen Respekt über ihren Kontrahenten in dieses Match, wobei die Gastgeber dem Anschein nach, wohl den besseren Start hatten.
Im Eröffnungsdrive legten die Widder mit soliden Läufen durch Runningback Terrell Clark # 10 los, welcher bereits im ersten Viertel 40 seiner insgesamt 125 Yards erlief. An der 18 Meter Linie der „schwarzen Raubkatzen“ angekommen wurden die Widder zu einem Field Goal Versuch gezwungen, welcher leider nicht ins Ziel traf und somit wechselte das Angriffsrecht zu den Gästen. Trotz der vergeben Chance auf die Führung, zeichnete sich bereits jetzt die Laufstärke der Nürnberger Runningbacks ab.

Die erste Angriffswelle der Panther verlief nach wenigen guten Ansätzen ins nichts und so konnten diese in der Mitte des Spielfeldes bereits frühzeitig gestoppt werden.

Auch im zweiten Drive der Blau-Goldenen war es einmal mehr der schlanke Hüne Terrell Clark # 10 der durch seine schnellen Läufe und einer guten Passvorbereitung durch den Quarterback # 4 Hannes Kranzfelder und des Receivers Florian Rabe # 81 bis an die 9 Meter Linie der „Katzen“ herankam. Den ersten Touchdown der Partie durfte somit auch der immer gut gelaunte Runningback Terrell Clark zum Schützenfest Auftakt mit 6:0 einläuten. Zoran Sisak # 30 der vorher das Field Goal versemmelt hat traf hier aber sicher ins Ziel und legte zur 7:0 Führung auf.

Sichtlich überrascht waren dann auch die Gäste und brachten in ihrem erneuten Angriffsversuch nicht viel zusammen und mussten die „Pille“ wieder per Befreiungskick (Punt) an die Männer von der „Kaiserburg“ abgeben.

Einmal mehr war es der überragend spielende Quarterback Hannes Kranzfelder # 4, der zuerst Florian Rabe # 81 und anschließend Gerhard Hofmann # 87 mittels Pass zum 13:0 für die Gastgeber bediente.
Zoran Sisak # 30 mit dem PAT (Point after Touchdown) und es stand 14:0 kurz nach Beginn des 2. Spielviertels.

Die Gäste aus der Domstadt wurden im nächsten Drive um ganze 9 Meter nach hinten geschoben, was den Rams eine gute Ausgangssituation bescherte. Sichtlich nervös durch soviel Übermacht des Gastgebers begannen die Würzburger den Ball durch die Luft zu befördern, doch der Nürnberger Abwehrspieler Zoran Sisak # 30 „saß da wie die Spinne im Netz“ und lauerte auf sein Opfer. Den Ball einmal abgefangen brachte er diesen 30 Meter tief in die Gegnerische Endzone und erhöhte noch mit dem anschließenden Zusatzkick (PAT) zum 21:0 für die Heimmannschaft.

Mit diesem kleinen Punkte Vorteil löste sich so langsam die Anspannung bei den Widdern und man legte sich wohl etwas zurück. Das Spiel blieb trotz dieser guten Führung von Anfang bis Ende bei beiden Teams „Hart aber Fair“ und so legten die Widder nach einigen Minuten der inneren Ruhe und Freude dieser bereits frühen Führung durch einen herrlichen Pass von # 4 Hannes Kranzfelder und des Receivers Anton Müller # 8 zum Vorzeitigen Pausenstand zum 27:0 auf. Der PAT war in diesem Falle nicht verwertbar.

Kurz vor der Halbzeit kam ein alter Bekannter und früherer Spieler der Nürnberger (welcher nach langer Arbeitspause ins Team zurückkehrte) Harald Kilian # 27 zum Zuge und holte beim Kick Off Return den Ball mittels Fumble Recover zurück. Bedauerlicherweise konnte man diesen Vorteil nicht sofort in bare Münze umsetzen und so ging man aber dennoch hochverdient mit einer soliden Führung in die wohlverdiente Pause.

Seitenwechsel und Anpfiff zum 3. Viertel:
Gleich in ihrer ersten Angriffswelle wurden die „Mainufler“ durch eine Interception von # 22 Tobias Eberlein gestoppt und erneut war es Quarterback Hannes Kranzfelder # 4 der per „Luftpost“ einen seiner Receiver Gerhard Hofmann # 87 zum 33:0 bediente. Zoran Sisak # 30 mit dem PAT und der Zwischenstand 34:0.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren aus den wilden Panthern nur noch kleine zahme „Schmussekätzchen“ geworden und die Rams diktierten das geschehen auf dem Rasen nach belieben.

Die nächste Angriffswelle, oder besser gesagt, Angriffsversuch der „Miezekätzchen“ begann an der eigenen 19 Meterlinie und prompt drängten die Männer vom „Pegnitzufer“, allen voran # 53 Dominic Engelhaupt diese in die Endzone zurück und streichelten die „Schmusekätzchen“ ganz sanft zu einem „Saftey“, welcher 2 zusätzliche Zähler auf der neuen Anzeigentafel der Heimmannschaft brachte. Der aktuelle Score nach dieser überragenden Verteidigungsleistung, 36:0 für den Dompteur aus Nürnberg.

Laut Regel bekommt nach einem „Saftey“ (zu fall bringen des Ballträgers in seiner eigenen Endzone) die gegnerische Mannschaft den Ball, was in diesem „Fall“ die Rams begünstigte. Die Männer um Coach Ralf Prosiegel und Jörg Hofmann Rams maschierten unaufhaltsam Richtung Endzone der Panther. An der 9 Meterlinie der Gäste angekommen, war es wohl ein leichtes für Runningback Terrell Clark # 10, der zu seinem zweiten Schlag ausholte und zum 42:0 in das „Kuschelnest“ der Würzburger lief. Zoran Sisak # 30 mit dem PAT und es stand 43:0.

Obwohl die Rams ihre vergangenen Spiele ebenso eindeutig gewonnen haben, hat man sie in dieser Saison noch nie so Hungrig gesehen wie in dieser Partie. Wer war hier wohl die Raubkatze, „ein Widder im Schafspelz“, äh – Pantherfell. Verkehrte Welt dachten sich wohl die Jungs von der Würzburger Residenz.

Das Schlussviertel wurde eingeläutet und es war klar wer hier als Tabellenführer vom Platze gehen wird. Trotzdem kämpften die Panther um den „Ehrentreffer“ und mussten im Verlaufe der Partie den ein oder auch anderen herben Rückschlag hinnehmen. Ihr „Starting Quarterback“ verließ nach hartem Einsatz das Feld (Gute Besserung an dieser Stelle). Sein Ersatzmann bekam das Spiel nicht unter Kontrolle und so wurde noch ein weiterer Würzburger an diesem Nachmittag auf diese, aus Sicht der Gäste, undankbare Position gestellt.

Ein erneuter Fumble Recover der Widder durch die # 77 Michael Müller brachte den Blau-Goldenen einen weiteren verheißungsvollen Drive ein, welcher durch den locker aufspielenden Quarterback Hannes Kranzfelder # 4 auf seinen Passempfänger # 82 Christian Schmörer mit einem weiteren Punkteregen in der Endzone der „gezähmten Kätzchen“ endete. Der PAT ging vorbei, trotzdem 49:0.

„Last but not least“ bekamen zuerst die Würzburger den Ball, konnten aber erneut aus ihren 4 Versuchen nichts zählbares erwirtschaften und somit gaben sie den „Wollknoll“ per Punt an die immer noch motivierten Gastgeber ab. Dieser Befreiungsschlag landete etwa an der 2 Meterlinie der Rams und direkt vor den Füßen von Specialteam Spieler Zoran Sisak # 30. Erst machte „Zozo“ wie er liebevoll von seinen Kameraden genannt wird, nicht den Anschein als ob er den Ball sichern, oder aufheben wolle, doch als die mittlerweile lahmen Panther angeschnauft kamen, nahm er die „Pille“ auf und rannte allen davon und 98 Yards in die Endzone der schwarzen Katzen. Mit dieser kurioser Sehenswürdigkeit hat er einen Teamrekord aufgestellt, denn noch keinem Widder ist es bisher gelungen eine solche Distanz (98 Yards) bei einem Puntreturn zurück zu legen. Zwar freuten sich die Nürnberger Coaches über dieses Highlight und den damit verbundenen Touchdown zum 55:0, doch hätte diese Aktion anders für „Zozo“ und die Widder ausgehen können. Zoran Sisak # 30 kam gar nicht erst vom Feld, denn er musste auch noch den PAT zum 56:0 verwandeln.

Während Coach Ralf Prosiegel von seinen Jungs die wohlverdiente „Gatorade Dusche“ in den Rücken bekam, lief kurz vor dem Ende der Partie noch einmal Runningback # 10 Terrell Clark 57 Yards über das ganze Feld und seinem mittlerweile 3. Touchdown an diesem Tagen entgegen. Zoran Sisak # 30 hatte das Schlusswort und stellte den verdienten 63:0 Endstand her.

Nürnberg ist nun Tabellenführer, trotzdem darf man auf das Rückmatch in Würzburg am 19.07.09 gespannt sein.

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