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Virgin Guards wieder Tabellenführer

Mit den Berlin Bears lief ein Neuaufsteiger, jedoch kein unbekannter Gegner im Heinrich-Germer-Stadion auf. Schon vor ca. 10 Jahren trafen beide Teams aufeinander und die Magdeburg Virgin Guards konnten die Begegnung für sich entscheiden. So auch am heutigen Sonntag, den 14. Juni 2009. Vor knapp 600 Football-Begeisterten ließen die Elbestädter nichts anbrennen und siegten 37:18.

Unter den wachsamen Augen des Botschafters der Städtepartnerschaft Magdeburg-Nashville, Bob Bogen, gestaltete sich ein spannendes Spiel. Gleich nach gewonnenem Münzwurf und dem früh gestoppten Kick-Off-Return bewegten sich die Berliner schnell über das Feld und erzielten die ersten 6 Punkte der Partie. Der Zusatzpunkt konnte durch die nun wachgerüttelte Magdeburger Defense verhindert werden. Nach einem sehenswerten Lauf durch Tino Euler (#82) und extra Yards auf Grund eines Regelverstoßes der Bears, standen auch die Gastgeber schnell vor der gegnerischen Endzone, mussten jedoch mit einem Field Goal durch Christian Wiegel (#44) vorlieb nehmen.

Die aufflammende Euphorie der Hauptstädter wurde durch die nun gut agierende Defense im Keim erstickt. Nach wenigen Minuten erreichte ein kurzer Pass von Quarterback-Urgestein Heiko Pittelkau (#20) Receiver Tino Euler. Damit übernahmen die American Footballer des MSV 90 e.V. die Führung und Christian Wiegel markierte mit seinem Point-After-Touchdown (PAT) den Zwischenstand von 10:6. Wieder mussten die Berlin Bears ihren Drive mit einem Punt beenden und überließen das Leder kurz den Virgin Guards. Durch ein aufgenommenen Fumble in guter Feldposition gelang den Männern von der Spree zwar ein Lauf in die Endzone, jedoch wurde dieser auf Grund einer Regelwidrigkeit nicht als Touchdown gewertet. Im Anschluss bewegten sie sich eher rückwärts als in Richtung Goal-Line und auch der Field-Goal-Versuch brachte keine Punkte.

Besser machten es das Herrenteam aus der Bördemetropole. Durch Läufe von Marko Brinkmann (#31) und A.J. Scola Jr. (#11) sowie den PAT von Christian Wiegel gelang das 17:6. Im Nachgang katapultierte Quarterback Heiko Pittelkau das Leder im zweiten Versuch und 19 Yards zum First Down quer über den Platz. Treffsicher landete es in den Händen von Receiver Christian Zajontz (#81). Der PAT konnte ebenfalls gut gegeben werden.

Zu Beginn des dritten Quarter setzten sich die Gastgeber weiter ab. Durch viele Läufe und kurze Pässe bewegten die Virgin Guards sich schnell über das Feld. Den Abschluss machte erneut A.J. Scola Jr. zum 30:6. Wieder war die Magdeburger Abwehr gefragt. Sie setzten den gegnerischen Quarterback ständig unter Druck und provozierten so Fehler. Ein Quarterback-Sack mit 15 Yards Raumverlust durch Eike Wagner (#36) war genau so ansehnlich wie die anschließende Interception durch Sebastian Rüdiger (#58). Nun stand dem Sieg nichts mehr im Wege. Christian Wiegel vollendete den anschließenden Drive zum 37:6.

Doch kampflos wollten sich die Berlin Bears nicht geschlagen geben. Mit langen Pässen brachten sie sich zurück ins Spiel und erhöhten zunächst auf 37:12. Kurz vor Ende der Begegnung standen sie erneut vor der Magdeburer Endzone. Diese Chance ergriffen sie und punkteten erneut zum Endstand von 37:18. Beide Versuche eine Two-Point-Conversion zu erzielen scheiterten.

„Wir müssen uns jetzt auf die Leipzig Lions vorbereiten. Diese haben die meisten Spiele absolviert und haben bereits die halbe Saison hinter sich“, so Head Coach Andy Plaisant im Gespräch. „Unsere Defense hat heute zu viele Punkte zugelassen und wir müssen das Training daraufhin abstimmen. Im Allgemeinen bin ich aber zufrieden mit der gezeigten Leistung gegen den schwer einzuschätztenden Gegner Berlin.“

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