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Badener Greifs beenden Niederlagenserie mit Auswärtssieg in Mainz

Mit vollem Einsatz lässt sich viel bewegen: Die Badener Greifs konnten am Sonntag nach langer Durststrecke endlich wieder einen Sieg verbuchen – im wahrscheinlich wichtigsten Spiel der Saison. Nach einem souveränen Spiel sichern sich die Karlsruher aller Wahrscheinlichkeit nach einen guten Mittelfeldplatz in der Regionalliga Mitte.

Furios konnte der Angriff der Greifs das Spiel eröffnen: Nach einem hervorragenden Kick-Off-Return von Runningback Daniel Steffen konnte dieser bereits mit vier Läufen den Ball in der gegnerischen Endzone unterbringen. Auch wenn der anschließende Extrapunkt misslang, stand es kurz nach Beginn schon 0:6 für die Gäste. Der erste Auftritt der Karlsruher Verteidigung verlief auch äußerst planmäßig: Der Angriff der Mainzer kam nicht in Faahrt und konnte früh gestoppt werden, womit bereits das erste Viertel beendet wurde.

Wie eine Wiederholung des ersten Viertels begann der zweite Spielabschnitt: Die Verteidigung der Mainz Golden Eagles hatte gegen den variantenreichen Angriff der Karlsruher keine Chance. So war es erneut Runningback Daniel Steffen, der die Angriffsserie mit einem Touchdown-Lauf beendete, bevor dieses Mal auch der Extrapunkt verwandelt werden konnte.
Doch der direkte Gegenzug der Gastgeber war durch die Karlsruher nicht zu stoppen. Nachdem noch einige Laufspielzüge der Mainzer früh beendet werden konnten, war es ein langer Pass in die Mitte, der den Angriff bis kurz vor die gegnerische Endzone brachte. Ein Touchdown-Lauf und ein verwandelter Extrapunkt der Gastgeber führten zum Zwischenstand von 7:13.
Nachdem zwei Angriffsversuche in beide Richtungen durch die Verteidigungen aufgehalten werden konnten, blieb vor der Halbzeitpause nicht mehr viel Zeit für den Angriff der Badener Greifs. Da aber die zweite Halbzeit von einem Angriff der Mainzer eröffnet werden würde, wollten die Gäste ihren Vorsprung unbedingt noch ausbauen. Nachdem zwei lange Passversuche erfolglos blieben, brachte ein Laufspielzug die Karlsruher in etwas bessere Spielposition. Mit vier Sekunden verbleibender Zeit konnte Kicker Patrick Niedermeyer dann einen Field-Goal-Versuch über 58 Yard erfolgreich verwandeln und so die Führung der Gäste auf 7:16 ausbauen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit startete die Zeit des Mainzer Angriffs: Sie konnten mit kurzen Pässen und Läufen über das gesamte Feld marschieren und sich in eine aussichtsreiche Lage vor die Endzone bringen. Fünf Yards vor dem Ziel wurde dann aber der Mainzer Ballträger so hart zu Boden gebracht, dass er den Ball verlor und die Karlsruher Verteidigung den Ball aufnehmen und in die Gegenrichtung für das Angriffsrecht der Karlsruher tragen konnte.
Jetzt war es wieder an den Badener Greifs, das gesamte Feld zu überqueren, den Ball zu sichern und Zeit vergehen zu lassen. So eroberten die Karlsruher Meter um Meter in Richtung gegnerische Endzone, als bereits das vierte Viertel begann. Belohnt wurde die mühsame Arbeit mit einem Touchdown durch Pass von Quarterback Felix Bleimund auf Passempfänger Jens Wagner. Die anschließende Two-Point-Conversion schlug fehl, sodass mit einem Rückstand von 7:22 das Angriffsrecht wieder den Mainzern zuteil wurde, die aber im letzten Angriffsversuch nichts mehr ausrichten konnte.
Besonders die Offense Line – die innere Angriffslinie zum Schutz von Quarterback und Runningback – überzeugte das gesamte Spiel hindurch mit hervorragender Arbeit. Kaum ein Mainzer Verteidiger konnte bei Passversuchen den Quarterback unter Druck setzen oder bei Laufversuchen den Runningback früh zu Fall bringen, weshalb die Karlsruher Coaches die gesamte Offense Line als Einheit zum wichtigsten Spieler des Tages kürten.

So endete ein faires Spiel, das von den Schiedsrichtern hervorragend geleitet wurde, mit einem verdienten Sieg der Gastmannschaft. Auch wenn die Freude der Karlsruher über den Sieg und die Sicherung der Mittelfeldplatzierung nach dem Spiel nicht zu bremsen war, geht ein freundlicher Gruß an die Mainzer: „Der Sieg war für unseren Klassenerhalt sehr wichtig. Trotzdem denken wir an das Team aus Mainz, mit denen wir bei den Spielen dieser und den vorigen Saisons immer viel Spaß hatten. Hoffentlich und wahrscheinlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder.“ sagte der 1. Vorsitzende der Badener Greifs Kai Bartels nach dem Spiel im Hinblick auf den aktuell letzten Tabellen- und damit quasi Abstiegsplatz der Mainz Golden Eagles.

Für die Badener Greifs stehen dennoch in den nächsten zwei Wochen noch wichtige Spiele an: Am Sonntag, den 26. Juli geht es zum Auswärtsspiel nach Frankfurt. Die Frankfurt Pirates gelten als sehr angriffsstarkes Football-Team mit vielen guten Spielern und stehen aktuell punktgleich mit den Badener Greifs in der Tabelle.
Eine Woche später darf zum Abschluss der Saison noch ein Heimspiel gespielt werden: Am 2. August kommen um 15 Uhr die abstiegsbedrohten Nauheim Wild Boys nach Weingarten, die noch einmal alle Kräfte für den Klassenerhalt mobilisieren werden.

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