Berlin Adler

Berlin Adler wollen Cardinals rupfen

Die Hauptstadt Footballer der Berlin Adler gehen wieder auf Beutejagd. Am kommenden Samstag, den 18. Juli empfängt der Tabellenführer der German Football League den Aufsteiger aus Essen – die Assindia Cardinals.

Dabei hört sich die Aufgabe leichter an als sie ist. Die Cardinals sind das Überraschungsteam der aktuellen Saison. Mit ihrem zermürbenden Laufangriff brachten sie schon den amtierenden Deutschen Meister aus Braunschweig zu Fall. Die Adler sind also gewarnt. »Die Cardinals haben im Angriff einen perfekten Mix aus schnellen und kräftigen Ballträgern. Da wird unsere Verteidigung eine Menge zu tun haben. Wir haben uns diese Woche intensiv auf das Spielsystem der Essener vorbereitet. Natürlich sind die Cardinals auf dem Papier ein Aufsteiger, wenn man sich aber das Roster genau anschaut, sind etliche erfahrene GFL-Spieler im Team. Daher haben wir großen Respekt vor dem Gegner«, meint der Chefcoach der Adler Shuan Fatah.

Aufpassen müssen die Berliner vor allem auf den wendigen US-Spielmacher der Cardinals. Ronald Curley ist sehr gut zu Fuß und setzt das Passspiel nur selten ein. Das Resultat kann sich sehen lassen. In der Statistik ist der Spielmacher mit 685 Yards der zweitbeste Läufer der Liga. Mit einem Durchschnitt von 114.2 Yards pro Spiel wird es sehr schwer für die Adler den Cardinals-Angriff zu stoppen. Zusätzlich hat Curley noch zahlreiche hervorragende Ballträger hinter sich. US-Import Brandon Emeott (504 Yards/ 84.0 Yards pro Spiel) ist nur einer von sieben Ballträgern der Cardinals. Insgesamt brachte es das Team von Head Coach Bernd Janzen auf beeindruckende 1916 Laufyards in nur sechs Spielen. Der Trend des Angriffssystems ist bei durchschnittlichen 302 Yards Raumgewinn pro Spiel durch Läufe klar erkennbar: Laufspiel, Laufspiel, und nochmals Laufspiel.

Zur Zeit sind die Adler gut eingespielt. Das hat das Ergebnis in Braunschweig (37:7) gezeigt. Sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung hat sich das Team stetig gesteigert. Ein wichtige Rolle spielt dabei der neue Runningback David McCants, der in der letzten Partie so manchem Verteidiger davon lief. »Wir haben im letzten Spiel eine gute Leistung gezeigt. Abgerechnet wird aber, wie immer, zum Schluss. Jetzt stehen die Cardinals auf dem Plan. Wir sind uns bewusst, dass wir die Gejagten sind und nicht das Team aus Essen. Es ist also wichtig, dass wir hoch motiviert ins Spiel gehen und keine Fehler im Angriff machen. Sonst nehmen die Cardinals mit Ihrem Laufspiel reichlich Minuten von der Spieluhr und lassen uns keine Chance zu punkten.«, so McCants.

Die Berlin Adler stehen also vor einer schwierigen Aufgabe. Das Spiel gegen die Cardinals am Samstag, den 18. Juli wurde auf 18 Uhr angesetzt. Aktuell stehen die Berliner auf dem ersten Platz der Nordgruppe in der German Football League. Mit einem Sieg gegen die Cardinals könnten die Adler ihren Punktevorsprung weiter ausbauen.

Im Nacken sitzt nämlich schon der nächste Gegner aus Kiel. Die Baltic Hurricanes wollen Revanche für die Schlappe im Berliner Jahn-Stadion. Schon eine Woche nach dem Spiel gegen die Cardinals müssen die Hauptstadt Footballer an die Ostsee reisen, um gegen die Wirbelwinde anzutreten. »Kiel hat sich in der spielfreien Zeit nochmal in der Defensive verstärkt. Wir erwarten das härteste Spiel der Saison. Am Wochenende müssen wir aber erstmal gegen die Cardinals antreten. Das wird auch keine leichte Aufgabe.«, meint Adler-Spielmacher Jon Grant.

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