Essen Assindia Cardinals

Cardinals siegen auch im zweiten Duell gegen Plattling

Die Assindia Cardinals haben auch das zweite Interconference-Duell gegen die Plattling Black Hawks für sich entscheiden können. Im Essen-Stoppenberger Sportpark „Am Hallo“ gab es vor 750 Zuschauern ein 35:25 (13:7, 8:12, 7:0, 7:6) gegen den Vertreter aus der GFL-Süd. Auffälligste Spieler in Reihen der Essener waren die US-Amerikaner Brandon Emeott und Ronald Curley, die jeweils zwei Touchdowns zum zweiten Heimsieg in der Meisterschaft abliefern konnten. Aber auf beiden Seiten wurde die Begegnung von den Angriffsreihen geprägt – so konnten die Bayern das Spiel lange offen halten.

Die Cardinals legten gegen die Süddeutschen einen echten Fehlstart hin: Florian Starzengruber nahm den Pass in die Endzone zur frühen Führung der Gäste auf. Zwar konnte Brandon Emeott mit einem 30-Yard-Lauf schnell verkürzen, doch den Extrapunkt verpasste Sascha Jungblut. Die Bayern offenbarten schon im ersten Durchgang große Schwächen in ihrer Verteidigung. Nach Emeott setzte Ronald Curley noch einen drauf: Mit einem 75-Yard-Lauf, bei dem er die Gegner wie lästige Fliegen abschüttelte, brachte er die Essener mit 12:7 in Führung. Der Sturmlauf der Hausherren ging auch danach weiter: Sebastian Marquard erhöhte im zweiten Spielabschnitt mit einem 30-Yard-Lauf auf 19:7. Die Gäste, die zuletzt auswärts deutliche Niederlagen kassiert hatten, steckten jedoch nicht auf: Ein Pass in die Endzone erreichte Sammy Farghali, der auf 19:13 verkürzen konnte. Nicht immer auf der Höhe war aber auch die Defense der Cardinals: Mit der Schlusssekunde kamen die Gäste durch einen Pass in die Endzone (Touchdown: Andrew Blakley) zunächst zum Ausgleich. Die Entscheidung auf Two-Point-Conversion erwies sich jedoch als Bumerang: Nach einem Ballverlust konnte Rene Schallwig den Ball in die Endzone der Gäste tragen: 21:19 für die Cardinals. „Das war die perfekte Antwort, aber auch sehr glücklich für uns“, räumte Bernd Janzen ein. Dabei war diese Szene eine echte Rarität: „Ich selbst habe so etwas noch nicht erlebt“, erklärte der Headcoach.
Brandon Emeott hatten es die Cardinals zu verdanken, dass sie auch in der zweiten Spielhälfte in Führung blieben. Der US-Amerikaner erhöhte mit einem Touchdown auf 27:19. „Wir tun uns schwerer als erwartet“, lautete dennoch das Zwischenfazit von Präsident Wilfried Ziegler. Und die Bayern blieben zunächst dran: Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzte erneut Andrew Blakley. Mit dem 35:25 nach einem Touchdown von Curley und dem von Jungblut verwandelten Extrapunkt neigte sich weniger als sechs Minuten vor Schluss die Waagschale dann aber doch zugunsten der Assindia Cardinals. Als 96 Sekunden vor dem Ende Starzengruber den Pass in die Endzone nicht zu fassen bekam, war das Zitterspiel beendet: Ballbesitz und First Down für die Assindia Cardinals. Trotzdem: „Das war viel spannender als es hätte sein müssen“, lautete das Fazit von Bernd Janzen, der insbesondere mit dem Tackling nicht zufrieden war. Dennoch stimmt die Zwischenbilanz aus Sicht des Aufsteigers. „Sechs Punkte sind mehr als uns viele zugetraut hatten“, so Janzen.
Für die Assindia Cardinals geht es in der GFL am Samstag, 18. Juli, ab 15 Uhr mit dem Spiel in der Hauptstadt weiter. Für die gegen Plattling gewohnt starke Offense der Essener (Ziegler: „35 Punkte sprechen eine klare Sprache!“) wird das Spiel gegen die Adler zum Härtetest. Janzen: „Berlin hat die beste Defense der letzten fünf Jahre, dass wird ein echter Prüfstein.“
Das nächste Heimspiel findet ebenfalls gegen Berlin statt. Termin ist Sonntag, 9. August, ab 15 Uhr im Sportpark „Am Hallo“ (Ernestinenstraße 57, 45141 Essen).

Der Spielverlauf – 1. Quarter: 0:6, 0:7, 6:7 (Touchdown: Emeott), 12:7 (Touchdown: Curley), 13:7 (Point after Touchdown: Jungblut); 2. Quarter: 19:7 (Touchdown: Marquard), 19:13, 19:19, 21:19 (2-Point-Touchdown: Schallwig); 3. Quarter: 27:19 (Touchdown: Emeott), 28:19 (Point after Touchdown: Jungblut); 4. Quarter: 28:25, 34:25 (Touchdown: Curley), 35:25 (Point after Touchdown: Jungblut).

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