Dresden Monarchs

Die Höhle der Löwen wird zur schwierigsten Prüfung in dieser Saison

Einst galt das Braunschweiger Eintracht Stadion als beinahe uneinnehmbare Festung. Zwischen 7000 und 9000 Fans trieben ihre Braunschweig Lions von Sieg zu Sieg, von Meisterschaft zu Meisterschaft. 1994 gelang den Löwenstädtern der Aufstieg in die German Football League (GFL). 1997 errang man die erste deutsche Meisterschaft. Seit diesem Erfolg stand Braunschweig in jedem Finale des German Bowls. Ganze sieben Mal konnte man den Titel gewinnen, ein Rekord. In diesem Jahr scheint vieles anders. In sechs Partien stehen bislang drei magere Triumphe zu Buche. Auch im Hinspiel gegen die Monarchs schlichen Braunschweigs schwere Jungs geschlagen (14:29) vom Platz. Eine glänzende Möglichkeit für Dresdens Königliche nun endlich auch das Braunschweiger Eintracht Stadion zu stürmen. Schon am Sonntag (Kickoff: 15 Uhr) sind dafür entsprechend starke Nerven gefragt. Mit einem Sieg stünde Dresden auf Rang Drei der GFL Nord und damit auf einem Playoff-Platz.

Sechs Spiele. Drei Siege. Verletzungspech. Interne Differenzen. Trainerent-lassung. Es scheint derzeit vieles gegen den deutschen Rekordmeister, die Braunschweig Lions, zu laufen. Doch selbst in dieser so schwierigen Situation bleiben die Löwen gefährlich, halten sich noch immer in den Playoffrängen auf. Keine einfache Situation. Gerade für die Dresden Monarchs. Was kann man vom Überteam der vergangenen 12 Jahre erwarten? Fallen die Lions angeschlagen zurück oder zeigen sie plötzlich und unerwartet die Krallen? Der Sonnabend wird es zeigen. Konzentriert und akribisch bereitet sich derzeit das Team von Headcoach Gary Spielbuehler auf die kommende Herausforderung vor. Fehlerhaft und nervös agierten im Hinspiel die Braunschweig Lions. Zu inkonsequent nutzten die Monarchs die so oft geboten Chancen. Das soll sich nun ändern. „Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben. Ich erwarte von jedem Spieler vollen Einsatz und einen verbissenen Kampf. Braunschweig ist schlagbar. Doch wir müssen dafür unser ganzen Können in die Wagschale werfen“, fordert Monarchs-Headcoach Gary Spielbuehler.

Schon im Hinspiel haderte der ehemalige Trainer der Braunschweig Lions mit den Unkonzentriertheiten seiner Monarchs. Ein ums andere Mal wurden Spieler energisch zurechtgewiesen. Spielbuehler hasst es zu verlieren. Egal gegen welche Mannschaft. „Wir haben das Potenzial, das Talent und die Spieler um die Playoffs zu erreichen. Wir waren nicht in einer Partie chancenlos oder wurden deklassiert. Nicht von Kiel und auch nicht von Berlin. Die Jungs müssen an sich glauben, dann können wir weit kommen“, ist sich Spielbuehler sicher. Schon am Sonntag (Kickoff: 15 Uhr) wird sich zeigen, ob wirklich jeder im Team der Sachsen zu kämpfen bereit ist.

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