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Doghmi und Odunayo Ojo im Trainerstab der Nationalmannschaft

Wenige Wochen vor dem Test-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 1. August in Valence gegen Frankreich, ist der Trainerstab noch einmal erweitert worden. AFVD-Leistungssportdirektor Marshall Happer berief Anthony Doghmi als Linebackers Coach sowie Oye Odunayo Ojo als Running Backs Coach in den Trainerstab.

Doghmi soll darüber hinaus auch als Assistant Special gegen Teams Coach wirken. Der 36-Jährige ist derzeit als Linebackers Coach der überaus erfolgreichen Verteidigung der Mönchengladbach Mavericks tätig. Der Regionalligist hat in bislang acht Spielen 2009 so wenig Punkte pro Spiel kassiert wie keine andere Mannschaft auf vergleichbarem oder höherem Niveau im Bereich des AFV Deutschland. Im letzten Jahr war Doghmi als Defensive Line Coach am GFL-Aufstieg der Assindia Cardinals aus Essen als Trainer beteiligt.

Bei den Essenern (2003 und 2004) sowie zuvor für die Düsseldorf Panther (2000 und 2001) hatte Doghmi bereits früher als Assistenztrainer gearbeitet, zu Zeiten als allerdings noch seine Spieler-Laufbahn im Mittelpunkt stand. Doghmi gehörte bei der letzten Weltmeisterschaft 2007 selbst noch zum Aufgebot und half mit, den dritten Platz in Kawasaki für das deutsche Team zu erkämpfen. Zwei Vizeeuropameistertitel sowie die Goldmedaille bei den World Games 2005 waren die weiteren Erfolge Doghmis in seiner Länderspiel-Laufbahn, die 1997 begonnen hatte.

Den ersten Kontakt mit dem Football hatte Doghmi als 13-Jähriger bei den Würzburg Pumas gehabt. Sein Werdegang im Jugendbereich blieb nicht unbemerkt – die Rothenburg Knights boten ihm im Herrenbereich die Chance, sich auf Anhieb auf höherem Niiveau zu etablieren. Nach zwei Jahren bei den Franken spielte Doghmi vier erfolgreiche Jahre für die Hanau Hawks in der Bundesliga, ehe 1998 sowohl die Braunschweig Lions als auch Rhein Fire aus der NFL Europe Doghmi in ihre Kader holten. Mit den Lions gewann Doghmi 1998 und 1999 den German Bowl, 1999 den Eurobowl, mit Fire 1998 und 2000 den World Bowl der ehemaligen NFL-Tochterliga. 2000 wechselte Doghmi auch in der GFL nach Düsseldorf, wobei die Panther ihm damals auch die Gelegenheit boten, erste Meriten als Assistenztrainer zu sammeln. 2003 verband sich die Berufung zum Defensive Coordinator der Assindia Cardinals folgerichtig mit dem Wechsel auch als Spieler nach Essen, wobei Doghmi 2005 noch einmal nach Düsseldorf und 2008 wieder zurück nach Essen kehrte.

Teilweise Weggefährte von Doghmi war zu aktiven Zeiten als Spieler Oye Odunayo Ojo, zum Beispiel bei Rhein Fire. In Lagos (Nigeria) geboren, begann er seine Laufbahn als Footballer 1989 im Nachwuchsteam der Lübeck Cougars. Wie Doghmi im Süden Deutschlands, sorgte er im „hohen Norden“ von Beginn an für Furore, wechselte 1993 als 19-Jähriger zu den Bremen Wolverines, ehe auch er schnell für die erste Liga entdeckt wurde. Bei den Kiel Baltic Hurricanes spielte er von 1996 bis 1999 erfolgreich als Running Back, 1999 folgte dann seine Verpflichtung für Rhein Fire, bei der er 2000 im Aufgebot des World-Bowl-Siegers stand.

2000 wechselte Odunayo Ojo dann gemeinsam mit Doghmi in der GFL zu den Düsseldorf Panthern, sorgte später 2002 im Aufgebot der Dresden Monarchs mit für deren Aufstieg in die GFL. Drei Jahren bei den Assindia Cardinals folgte schließlich die Abschiedssaison als aktiver Spieler 2006 in den Reihen seines ehemaligen Jugendvereins in Lübeck.

Als Trainer war Odunayo Ojo seither bei den St. Pauli Buccaneers im Nachwuchsbereich tätig und übernahm 2008 bei den Assindia Cardinals die Betreuung der Running Backs. Das starke Laufspiel der Essener war einer der Hauptgründe für deren Aufstieg in die GFL.

Für die Arbeit im Nationalteam haben sich beide viel vorgenommen. Neben ihren herausragenden Spielerkarrieren und dem erfolgreichen Start ins Trainerfach sind auch ihre weit reichenden Kontakte zu den Aktiven in ganz Deutschland für die Arbeit im Trainerstab der Nationalmannschaft eine beste Empfehlung. Doghmi und Odunayo Ojo sind dank ihrer sportlichen Vergangenheit bestens in Football-Deutschland vernetzt und wollen ihre Erfahrung nun an die aktuelle Generation der Nationalspieler weiterreichen.

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