Dresden Monarchs

Dresden Monarchs müssen gegen Essen unbedingt gewinnen

Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Nun zählt es für die Dresden Monarchs. Im Kellerduell der GFL Nord treffen Dresdens Königliche am kommenden Sonnabend auf die Assindia Cardinals. Nur zwei Punkte trennen die auf einem Playoff-Platz thronenden Cardinals von Gary Spielbuehlers Team. Ein Sieg ließe die Monarchs aus dem Tabellenkeller klettern. Eine Niederlage würde Essen den ersten klaren Vorteil in einer bislang ausgeglichenen Spielzeit verschaffen. So wird die sechste Ligapartie der Monarchs in dieser GFL-Saison zum ersten hochdramatischen Playoff-Akt. Fern der Heimat stehen die Goldenen unter Druck. In Essens Sportpark „Am Hallo“ (Kickoff: 15 Uhr) muss der zweite Punktspielsieg gelingen.

Nun liegt es in der Hand des Teams. Sowohl Trainer als auch die Führung des Vereins ließen in den vergangenen Wochen und Monaten nichts unversucht, ihrem Vorzeigekader unter die Arme zu greifen. Nach den Verpflichtungen von Kyle Israel, Michael Andrew, Jared Dumm und Talib Wise, verstärkte man sich in der letzten Woche erneut. Auch der ehemalige NFL-Europa-Profi Artsem Yukhnovich ist inzwischen ein Teil der mit Talenten gespickten Mannschaft der Dresden Monarchs. Nach vier teils knappen und unglücklichen Niederlagen gegen Kiel und Berlin, sowie dem einzigen Sieg der Goldenen gegen Südligist Weinheim bittet nun die direkte Konkurrenz zum Kampf um die letzten beiden Playoff-Plätze. Denn allein Berlin (10:0 Punkte) und Kiel (10:2) scheinen bislang gesetzt. Essen (4:6), Braunschweig (4:2) und Dresden (2:8) streiten sich um Rang Drei und Vier der GFL Nord und damit um den Einzug in die Meisterschaftsendrunde.

„Bleiben Berlin und Kiel dominant, entscheiden ausschließlich die direkten Duelle zwischen Essen, Braunschweig und Dresden, wer 2009 Platz Drei und Vier in der GFL Nord erreicht“, analysiert Gary Spielbuehler die derzeitige Situation in der Liga. Keine leichte Situation, nach fünf gespielten Partien. Doch eine, die durchaus lösbar erscheint. „Wir spielen nicht um einen Schönheitspreis. Ob wir als Dritter oder Vierter die Playoffs erreichen, ist mir vollkommen egal. Hauptsache, wir erreichen sie“, motiviert Spielbuehler sein Team, wohl wissend, dass auch Essen bislang beide Spiele gegen Kiel verlor, die weitaus schwieriger zu spielenden Berliner noch auf die Cardinals warten. Auch die Lions müssen gegen die beiden großen Meisterschaftsfavoriten dieser Saison noch ran. Nach einem Sieg gegen Stuttgart, sowie einem Sieg und einer Niederlage gegen Essen muss auch der deutsche Rekordmeister, Braunschweig, noch immer bangen.

So bleibt auch nach Halbzeit und einem Zwischenstand von 2:8 Ligapunkten für Dresdens Königliche noch alles offen. Die kommenden fünf Partien werden zeigen, ob der große und erhoffte Leistungssprung gelingt. Die Playoffs wären der Lohn. Ein Ziel, um das es zu kämpfen lohnt.

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