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Harte Nuss im Saarland für die Phantoms

Die Aufgaben für Michael Trebers Wiesbaden Phantoms werden nicht leichter: Eine Woche nach dem hart erkämpften Sieg bei den Darmstadt Diamonds wartet nun am Samstag um 17:00 Uhr im altehrwürdigen Ludwigsparkstadion zu Saarbrücken der nächste unbequeme Gegner: Die ehemaligen Bundesligisten Saarland Hurricanes, die sich nach der unerwartet deutlichen 6:31 Niederlage bei den Franken Knights, der dritten Saisonniederlage für die Saarländer, zunächst von allen Meisterschaftsträumen verabschieden mussten und gegen die Phantoms auf Rehabilitation aus sein werden.

„Wenn wir ihn nicht unter Kontrolle bringen können, wird es schwer“, so Michael Treber zur agilen Allzweckwaffe der Gastgeber, ihrem erfahrenen Spielmacher Antwan Smith. Dieser ist nämlich nicht nur als Passgeber sehr erfolgreich (bisher 21 Touchdown-Pässe in neun Spielen), sondern auch der mit Abstand erfolgreichste Ballträger der Hurricanes. Knapp 80 Yards Raumgewinn erzielt er im Schnitt pro Spiel mit dem Ball in der Hand und zeichnet sich für bisher 12 Touchdowns verantwortlich. „Das sind Zahlen, auf die jeder nominelle Running Back stolz wäre!“ (Treber)

Eine harte Nuss in Form des sehr schnellen, wurfgewaltigen US-Spielmachers, dem mit Nicolas Hell, Michael Freis und Markus Palm drei sehr gute Passempfänger als Anspielstation zur Verfügung stehen. Eine alles andere als eindimensionale Offense, die da auf die bisher beste Defense der Liga wartet und sie vor eine schwierige Aufgabe stellen wird. Zumindest in der ersten Halbzeit des Gastspiels bei den Franken Knights am vergangenen Spieltag waren die Saarländer dem Tabellenführer auch ebenbürtig, bevor sie sich noch deutlich beugen mussten.

Auch defensiv brauchen sich die Hurricanes keineswegs zu verstecken, gehören mit den Phantoms und den Darmstadt Diamonds statistisch zu den drei besten Verteidigungsreihen der zweiten Bundesliga Süd und werden es den Mannen um Phantoms-Spielmacher Guido Reuels sicher ähnlich schwer machen, wie zuletzt die Diamonds und Knights. Geduld wird gefragt sein, wenn man den nötigen, wichtigen Sieg im Saarland einfahren möchte, um auf Schlagdistanz zu den Franken Knights zu bleiben. Geduld und Phantasie: Denn auch diesmal werden verletzungsbedingte Umstellungen im Team der Phantoms nötig sein. Nach wie vor laborieren einige wichtige Akteure an Blessuren und kleineren Verletzungen, und nicht bei allen ist klar, ob sie am Samstag schon wieder voll zum Einsatz kommen können. „Das entscheidet sich sicher erst kurz vor Spielbeginn. Wir müssen uns eben im wahrsten Sinne des Wortes doppelt gut vorbereiten, haben das gegen die Diamonds auch recht gut hinbekommen“, so Treber.

Gedämpfter Optimismus also beim Tabellenzweiten, der sich nach dem effektiven und erfolgreichen Auftritt in Darmstadt nun auch im Saarland mit Geduld, Konzentration und einem guten Game Plan den Wirbelwinden um Antwan Smith entgegenstellen will, die zudem prominente Unterstützung an der Seitenlinie erhalten: Ihr ehemaliger Head Coach aus Bundesligazeiten, Kirk Heidelberg, weilt auf Besuch in Deutschland und will am Samstag seiner Ex-Mannschaft helfen, die Phantoms über vier Spielviertel lang vom neunten Saisonsieg abzuhalten.

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