Berlin Adler

Härtetest für die Assindia Cardinals in der Hauptstadt

Der Sprung auf Platz drei der GFL-Nord war die Belohnung für den dritten Saisonsieg gegen Plattling. Die Assindia Cardinals haben mit den Braunschweig Lions und den Dresden Monarchs aber noch zwei Konkurrenten im Nacken und stehen am Samstag ab 18 Uhr vor der vielleicht größten Herausforderung in der laufenden Meisterschaft.

Die Berliner Mauer steht im Jahr 2009 zumindest noch im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion (Cantianstraße 24, 10437 Berlin). Nicht nur, dass die Berlin Adler mit sechs Siegen aus den ersten sechs Spielen der souveräne Tabellenführer der GFL-Nord sind, die Hauptstädter setzen auch in der Verteidigung außergewöhnliche Maßstäbe: „Das ist die beste Defense der letzten fünf Jahre“, erwartet Bernd Janzen für seine Cardinals einen echten Härtetest. „Wir brauchen Herz und Einsatzwillen. In Berlin müssen wir mehr bringen“, fordert der Headcoach eine Steigerung gegenüber dem 35:25 am vergangenen Sonntag gegen die Plattling Black Hawks.
Diese ist auch vonnöten, um in der Hauptstadt mithalten zu können. Einzig den Dresden Monarchs gelang es, die Adler etwas in Bedrängnis zu bringen: Zum Greifen nah war die Sensation beim knappen 16:17 am 20. Juni. Gegen Berlin kamen die Gegner bisher in Serie unter die Räder: Die Munich Cowboys wurden mit 41:0 abgefertigt, die Braunschweig Lions erlebten vor eigenem Anhang mit einem 7:37 ihr Waterloo. Die Kiel Baltic Hurricanes, die als einziges Team mit 5:1 Siegen noch auf Tuchfühlung sind, kassierten ein 10:20. Fakt ist: Die Mannschaft von Shuan Fatah ließ bisher nicht einmal neun Punkte pro Spiel zu. Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler sieht dennoch keinen Grund zu übertriebenem Pessimismus: „Wir haben gegen die anderen Großen der Liga auch relativ gut ausgesehen!“ Selbstbewusstsein demonstriert aber auch der Anhang des Favoriten: In einer Umfrage auf der Homepage der Berlin Adler (www.berlinadler.de) hatten bis Dienstag nachmittag fast 95 Prozent der User auf einen Heimsieg getippt.
Vor einer trainingsfreien Woche müssen die Assindia Cardinals also noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Die Abreise in Essen erfolgt erst am Spieltag: Um 6.30 Uhr werden die Spieler den Bus besteigen, um 18 Uhr steht der Kick-Off an. Ziegler rechnet mit einer Fahrtzeit von sieben Stunden für die etwa 500 Kilometer lange Strecke.

In Richtung Westen geht es zwei Wochen später für einen jungen Spieler der Assindia Cardinals: In den internationalen Fokus rückt Thorsten Roderig. Der 23-Jährige wird am 1. August auswärts gegen Frankreich sein Debüt in der Nationalmannschaft geben.

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