Jugend

Im zweiten Spiel der erste Sieg bei der JWC 2009

Es war eine Zenterlast, die nach dem vierten Viertel von Spielern und Betreuern von der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gefallen ist. Mit 52:7 wurde die Vertretung Neuseelands nicht nur standesgemäß geschlagen, sondern auch ein wichtiger Erfolg für die Psyche erzielt. Der Anfang war noch sehr zäh, sorgten zwei Fumbles für Sorgenfalten bei den Trainern und Spielern. Doch nach zwei Touchdowns von WR Lars Samjeske und WR Eric Hüsgen fand die deutsche Mannschaft endlich zu ihrem Rhythmus und kam zu einem ungefährdeten Sieg über die Footballer aus dem Land der Kiwis. „Unsere Jungs haben sich heute eindrucksvoll zurückgemeldet und bewiesen, da wir einen guten Football spielen. Am Anfang haben wir uns das Leben durch ein paar Fumbles selbst schwer gemacht“ sagte AFVD-Präsident Robert Huber nach dem Spiel.

Auf Seiten der Neuseeländer konnte WR Josiah O’Connell Geschichte schreiben. Kurz vor dem Ende des Spiels gelang ihm der erste Touchdown für sein Team bei dieser Weltmeisterschaft. Nun geht es für die deutsche Mannschaft im Spiel um Platz fünf sich als bestes europäisches Team zu behaupten. „In dieser Form haben wir gute Chancen das Spiel um Platz Fünf zu gewinnen. Turnierziel ist, beste europäische Mannschaft zu werden und zu beweisen, dass unser Abstand zur Weltspitze nicht zu groß ist“, so Robert Huber weiter.

Kritik hatte es nach dem Spiel gegen Japan vor allem an der Auswahl der Spielzüge gegen. Zu lauflastig sei das Spiel der Deutschen gewesen, war von vielen vermeintlichen Trainern und sogenannten Experten zu hören. Diese sogenannten Kritiker dürften nach dem Erfolg über Neuseeland zwar verstimmt sein, aber auch nur, weil dieses Mal ein Sieg am Ende zu Buche stand. Denn auch gegen die „Ironblacks“ bewegte die deutsche Mannschaft den Ball wieder überwiegend am Boden. Allerdings wesentlich erfolgreicher als noch am Wochenende.

Am Ende wurde mit Christian Sundarp nicht nur wieder ein Ballträger zum MVP auf Seiten der Deutschen gewählt. Insgesamt konnten die deutschen Running Backs 320 Yards Raumgewinn und vier Touchdowns erzielen. Also wesentlich mehr als noch gegen die Japaner. Allerdings waren die Ballverluste der deutschen Spieler auch wesentlich höher. Acht Fumbles standen am Ende zu Buche. Drei davon konnten die Neuseeländer zwar sichern, richteten aber keinen Schaden damit an. „Wir werden daran arbeiten. Ich verspreche, dass wir uns im nächsten Spiel keinen Fumble erlauben werden“, sagte Peter Springwald, Chef de Misson des deutschen Teams.

Im Gegensatz zum Auftaktspiel fand dieses Mal aber auch das Passspiel von QB Jens Kriete und Robert Demers mehr Verwendung, kamen die Passempfänger auf 154 Yards und drei Touchdowns. Hinzu kam außerdem die Tatsache, dass die Coaches die Spieler wesentlich schneller durchwechselten und sich das deutsche Angriffsspiel wesentlich variabler zeigte.

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