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Phantoms siegen 14:7 bei den Darmstadt Diamonds

Als Petr Roda in den spannenden letzten Sekunden des zweiten Hessenderbys den Pass von Diamonds-Spielmacher Ryan Alexander in der Phantoms-Endzone abfing, kannten Erleichterung und Jubel auf Seiten der Phantoms keine Grenzen. Mit dieser finalen starken Leistung verhinderte die beste Abwehr der Liga zum wiederholten Male in diesem Spiel mögliche Punkte der Gastgeber, die insgesamt drei Mal den Ball an die Phantoms verloren. Der Garant für den zweiten Wiesbadener Sieg binnen zwei Wochen gegen den hessischen Rivalen. Mit nunmehr acht Siegen und einer Niederlage bleiben die Phantoms den Franken Knights auf den Fersen, die den Dritten Saarland Hurricanes zeitgleich mit 31:6 distanzierten. Ein hart erkämpfter zweiter Tabellenplatz für Michael Trebers Mannschaft, die nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die Franken vor einer Woche zurück in die Erfolgsspur fanden.

Nach diesem Erfolg sah es zu Beginn des Spiels vor 400 Zuschauern im Darmstädter Bügerpark allerdings nicht aus. Die Diamonds bestätigten ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen und übernahmen früh das Kommando über das Spiel und marschierten schon in der ersten Angriffsserie über 82 Yards in die Endzone der Phantoms. Peter Koch hieß der Abnehmer des 20 Yard-Passes von Ryan Alexander zur 7:0 Führung der Gastgeber (Extrapunkt Althoff).

In der Folge tat sich die Phantoms-Offense schwer gegen eine starke Diamonds-Verteidigung, musste nach drei Spielzügen den Ball per Punt abgeben und verloren das Spielgerät nach einem verschossenen Field Goal-Versuch der Diamonds in der zweiten Serie gar per Fumble an Darmstadt. Glück im Unglück, denn die Kollegen der Defense erwiesen sich auf Höhe des Geschehens und wehrten die aggressiven Touchdown-Versuche der Diamonds ab, stoppten die Hausherren kurz vor der Endzone.

Erst kurz vor der Halbzeit kamen Guido Reuels und Co. ihrer Bestimmung nach und überwandten mit zwei langen Pässen und einem beherzten Lauf von Arbeitstier Kelly Perrier 60 Yards zum zu diesem Zeitpunkt recht glücklichen 7:7 Ausgleich. Guido Reuels auf Patrick Ihl über 20 Yards, Extrapunkt Michael Reich und die gut leitenden Referees baten zur Pause.

Die Ansprachen von Michael Treber und seinen Coaches zeigten Wirkung. Sechs Spielzüge dauerte die Eröffnungsserie der Phantoms zur zweiten Halbzeit und nach 73 Yards stand Tobias Eimann in der Diamonds-Endzone. Michael Reich, der später im vierten Spielviertel mit einem vorentscheidenden Field Goal-Versuch scheiterte, erhöhte auf 14:7. Dann begannen das große Zittern und die großartige Leistung der Phantoms-Defense. Die unmittelbare Antwort der Diamonds endete nach einem zeitraubenden Drive mit einem abgefangenen Pass von Thomas Wietzorek, der im Hinspiel noch des Feldes verwiesen war und sich nach einem Spiel Sperre eindrucksvoll zurückmeldete.

Nach der verpassten Vorentscheidung zum 17:7 durch den gescheiterten Field Goal Versuch hatten die Gastgeber noch zwei Möglichkeiten auf den Ausgleich. Beide Male landete der Ball aber in den Händen der Phantoms-Defense. Zunächst eroberte Chris Hartmann einen Fumble Darmstadts, allerdings ohne dass seine Kollegen aus der Offense daraus Kapital schlagen konnten. Zu guter Letzt war es dann Petr Roda, der die letzten Hoffnungen der Diamonds auf das sicher nicht unverdiente Unentschieden zunichtemachte.

„Die Defense hat uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten und hat so den Grundstein für den wichtigen Erfolg bei starken Darmstädtern gelegt. Ich bin froh, dass wir fokussiert geblieben sind, uns gut auf die Angriffsversuche der Diamonds eingestellt hatten und letztlich auch mit unserer Offense die nötigen, wichtigen Plays gemacht haben. Es war wie erwartet ein hartes Stück Arbeit und ich freue mich für die Mannschaft, dass sie diese große Hürde gemeistert, sie sich die Chance auf die Meisterschaft gewahrt hat“, war Michael Treber nach aufreibenden vier Spielvierteln zufrieden mit dem Ergebnis beim zuletzt immer stärker werdenden Lokalrivalen. Am kommenden Wochenende sieht die Aufgabe allerdings nicht wesentlich einfacher aus: Dann erwarten die Saarland Hurricanes die Phantoms zum nächsten Duell zweier Titelaspiranten.

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