GFL

Scorpions bleiben sieglos gegen Braunschweig Lions

In einem knappen Spiel schafften es die Stuttgart Scorpions nicht, den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte über die Braunschweig Lions zu erringen. Am Ende mussten sie sich mit 07:17 den clever spielenden Gästen geschlagen geben.

Es war sicherlich kein Spiel der atemberaubenden Big Plays. Stattdessen versuchte jede Mannschaft durch kontrolliertes Angriffsspiel den Ball über das Feld zu bewegen. Meistens fanden sie aber ihren Meister in der gegnerischen Verteidigung oder scheiterten an eigenen kleinen Ungenauigkeiten. Als erstes gelang es den Gästen aus der Löwenstadt dieses Bollwerk zu überwinden und sie erzielten durch einen kurzen Pass von Dennis Zimmermann auf ihren neuen Passfänger Tyrea Allen die ersten Punkte an diesem Abend. Nach einem verfehlten Fieldgoalversuch im zweiten Viertel und der somit vertan Chance das Ergebnis weiter zu erhöhen, starteten die Skorpione ihre erste lange Angriffsserie an der eigenen 20 yards Linie. Doch anstatt den Ausgleich zu erzielen, befanden sie sich, trotz eines gefangenen Balles von Tim Schäufelin kurz vor der Endzone, auf Grund eines persönlichen Fouls und einer Spielverzögerung plötzlich auf der 35 yards Linie. Auch der Versuch eines Fieldgoal brachte nicht die erhofften Punkte auf die Anzeigentafel.

Am Beginn der zweiten Halbzeit bestimmten die Verteidigungen das Spielgeschehen. Sehenswert war eine Interception von Hassan Rashid in der eigenen Endzone, die er weit ins Spielfeld zurücktragen konnte. Erst mit Beginn des letzten Viertels konnten die Gäste aus Niedersachsen ihre knappe Führung durch ein gelungenes Fieldgoal ein wenig ausbauen. Im direkten Gegenzug bewiesen die Jungs um Ira Vandever, dass sie dieses Spiel noch nicht aus den Händen geben wollten. Mit tollen Läufen von Timo Müller, der gerade erst von der Junioren Weltmeisterschaft zurückgekehrt war und sein erstes Spiel in der GFL absolvierte, überbrückten sie das Feld und Ira Vandever war es selbst vergönnt den Anschluss wieder herzustellen.

In der folgenden Angriffsserie spielten die Braunschweig Lions geschickt die Zeit herunter, schafften es aber nicht die endgültige Endscheidung herbeizuführen. Somit hatten die Gastgeber zwei Minuten vor Schluss ein letztes Mal die Möglichkeit die Begegnung noch zu drehen. Nach einem missglückten Pass wurde Ira Vandever jedoch in der Endzone zu Fall gebracht. Der freie Ball konnte durch die Gäste erobert werden und das Spiel war nun endgültig entschieden.

„Ich kann nicht wirklich böse sein über diese Niederlage“ resümierte Matthias Mecherlein, Headcoach der Stuttgart Scorpions nach dem Spiel. „Die Jungs haben wirklich gekämpft heute und wir haben zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe gesehen. Der Unterschied war einfach, dass die Lions letztendlich nichts gemacht haben und wir zwei, drei kleine Fehler in den entscheidenden Situationen.“

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