Dresden Monarchs

Assindia Cardinals feiern den Einzug in die Play-Offs

Assindia Cardinals feiern den Einzug in die Play-Offs (Foto: Michael Gohl)

Assindia Cardinals feiern den Einzug in die Play-Offs (Foto: Michael Gohl)

Das sind die Play-Offs für die Assindia Cardinals! Der Aufsteiger besiegte die Dresden Monarchs vor rund 1.200 Zuschauern im Sportpark „Am Hallo“ mit 69:21 (21:7, 28:7, 10:0, 10:7) und verdrängte damit den amtierenden Meister Braunschweig Lions noch vom vierten Tabellenplatz der GFL Nord. Von Beginn an ließen die Essener den bereits für die Play-Offs qualifizierten Gästen nicht den Hauch einer Chance. Nebenbei gab‘s den höchsten Sieg der Assindia Cardinals in der GFL.


Die Assindia Cardinals schlugen von der ersten Minute an den Weg in Richtung Play-Offs ein: Joshua Lawson sicherte den ersten Ballbesitz, First Down an der 44-Yard-Line. Ronald Curley vollendete schließlich mit einem 35-Yard-Lauf durch die Mitte zum ersten Touchdown. Ebenso konzentriert agierte die Defense. Auch der zweite Angriffsversuch der Dresden Monarchs wurde im Keim erstickt. Lawson, auch heute wieder einer der auffälligsten Spieler in Reihen der Assindia Cardinals, sorgte für das First Down an der 43-Yard-Line. Daniel Berg vollendete schließlich zum 13:0. Frühzeitig alles klar? Nein, denn mit einer Interception kamen die Gäste noch im ersten Spielabschnitt zum Anschluss. Dennoch bogen die Assindia Cardinals schnell wieder in die Erfolgsspur ein: Ronald Curley gelang der dritte Essener Touchdown.

Das Festspiel der Men in Blue wurde im zweiten Viertel direkt fortgesetzt: Ein Fumble von Markus Patschke sorgte für den schnellen Ballbesitz, erneutes First Down an der 21-Yard-Line. Ronald Curley vollendete schließlich mit einem 3-Yard-Lauf zum 27:7. Das Spiel der Gäste war nun völlig aus der Spur geraten. Eine Interception von Tobias Schüssler brachte das 34:7. Brandon Emeott lieferte zwei Touchdowns zum 41:7 und 48:7 ab. Danach durfte Kicker Sascha Jungblut seinen siebten erfolgreichen Versuch zum Extrapunkt innerhalb einer Spielhälfte durch die Torstangen bugsieren. Ein zufriedenes Halbzeitfazit konnte Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler ziehen: „Wir spielen konzentriert unseren Stiefel runter und werden jetzt auch dem ein oder anderen aus der zweiten Reihe Spielpraxis geben.“

Und selbst diese Maßnahme brachte keinen Bruch im Spiel der Assindia Cardinals. Thomas Schulz, der nach einem schönen Lauf an der 1-Yard-Line gestoppt wurde, musste sich nicht lange ärgern: Er selbst vollendete den Angriffszug mit einem Touchdown zum 55:14. Und weiter ging‘s: Jungblut mit einem Fieldgoal zum 59:14, Jan Lamers mit einem Touchdown zum 67:21 und Markus Patschke mit einer 2-Point-Conversion zum 69:21 schraubten das Ergebnis in die Höhe. Glücklich über Spielverlauf und -ausgang war Headcoach Bernd Janzen: „Es war unser Ziel, im Hinblick auf die Play-Offs die erste Garnitur früh vom Feld zu bekommen.“ Ein Akteur aus der zweiten Reihe, der nun zum Einsatz kam, war Tobias Lupp. „Das war für mich Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich noch an mir arbeiten muss“, zeigte sich der junge Quarterback zufrieden, aber auch selbstkritisch.

Für einige Spieler war der Sieg der perfekte Abschied vom heimischen Anhang: Andreas Osabutey, Thomas Schulz, Stefan Jordan, Ralph Schmitz-Lenders und Sascha Südkamp werden in der kommenden Saison nicht mehr in der GFL auflaufen. Den Verein verlassen werden ebenfalls die US-Armerikaner Joshua Lawson, Ronald Curley, Greg Miletic, Brandon Emeott, der Schwede Frederik Ecklund und der Finne Santtu Äyräväinen.

Am kommenden Samstag bestreiten die Assindia Cardinals ab 16 Uhr ihr Play-Off-Viertelfinale bei den Schwäbisch Hall Unicorns.

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