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Black Hawks verlieren deutlich in Marburg

Mit 28:55 mussten sich die Footballer der SpVgg Plattling am Sonntag bei den Marburg Mercenaries geschlagen geben. Nachdem man schnell mit 0:21 in Rückstand geraten ist konnte man im dritten Viertel noch einmal zum 28:28 ausgleichen. Danach brach man jedoch ein und musste vor 300 Zuschauern eine deutliche Niederlage in einem mehr wie hektischem Spiel hinnehmen.


Das erste Viertel ging an den Black Hawks völlig vorbei und ehe man sich versah lag man mit 0:21 zurück. Zweimal Sean Cooper und einmal Marcel Duft brachten die Mercenaries schnell in Führung, wobei hier jedoch einige katastrophale Fehlentscheidungen der mehr wie schwachen Schiedsrichtercrew ihr Übriges dazu taten. Doch im zweiten Viertel wachten die Plattlinger auf und versuchten wieder ins Spiel zurück zu kommen. Andrew Blakley verkürzte nach einem kurzen Pass von Jimmy Robertson auf 6:21. Doch die Mercenaries schlugen postwendend in Gestalt von Sean Cooper zurück und nach einem 45-Yard Lauf erhöhten die Gastgeber auf 28:6. Nach einer Interception von Sebastian Borowski kam die Offense schnell wieder aufs Feld und diesmal war es Jimmy Robertson selbst der auf 14:28 verkürzte. Einem 14 Yard Touchdownlauf ließ er auch eine 2-Punkt Conversion per Lauf folgen. Beim anschließenden Kickoff versuchten die Niederbayern einen Onsidekick und dieser wurde sogar selbst durch den Kicker Christian Jeranek erobert. So war es Andrew Blakley der Sekunden vor der Halbzeit einen Pass von Robertson zum 21:28 stellen. Nach dieser Aufholjagd ging man in der zweiten Halbzeit sehr optimistisch ins Spiel und die Aufholjagd ging auch vielversprechend weiter. Der Angriff der Marburger wurde schnell gestoppt, jedoch gab es beim ersten Angriffsversuch der Mercenaries einen großen Aufreger. Nach einer mehr wie üblen Tätlichkeit von Eugen Heidt der den am Boden liegenden Dany Emmanuel in den Kehlkopf schlug wurde dieser von den schwachen Schiedsrichtern nicht vom Platz gestellt. Die Begründung des Hauptschiedrichters dass Marburg ja nächste Woche ein Playoffspiel habe und dann der Spieler gesperrt wäre klingt mehr wie skandalös und ist aus Sicht der Plattlinger eine grobe Wettbewerbsverzerrung. Kurz darauf gelang dann Andrew Blakley der Ausgleich zum 28:28. Zum wiederholten Male ließ er seinen überforderten Gegenspieler Tobias Ochs, der mehr durch gröbste Beleidigungen gegen Plattlinger Zuschauer und Coaches auffiel, stehen und es schien dass die Partie kippen könnte. Doch der anschließende Kickoff wurde von Sean Avenhoff fast über das gesamte Spielfeld zum 28:35 zurückgetragen. Von diesem Schock konnten sich die Plattlinger dann nicht mehr erholen und die aufkommende Hektik, die in diesem eigentlich bedeutungslosen Spiel durch die erschreckende Schiedsrichtercrew ins Spiel gebracht wurde, tat ihr übriges dazu. Zweimal war es noch Sean Cooper und einmal Johannes Thiel sorgten dann für den deutlichen 55:28 Sieg der Mercenaries aus der tiefen hessischen Provinz. Wie tief der Stachel der Niederlage in Plattling bei den Hessen gesessen hat zeigte sich vor allem daran dass die Starter trotz der Playoffs auch im letzten Viertel noch auf dem Feld standen und die Mercenaries auch kurz vor Schluss noch zwei Onsidekicks probierten um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

„Über die Schiedsrichterleistung sage ich heute lieber nichts, denn das würde mit Sicherheit eine Strafe nach sich ziehen. Wir waren etwas überrascht dass trotz des wichtigen Viertelfinalspiels nächste Woche die Marburger bis zum Schluss mit ihren Startern auf dem Feld standen. Wenn Dresden nächste Woche Cooper einigermaßen aus dem Spiel nimmt kann es ein langer Tag für die Hessen. Für uns ist es wichtig die Klasse gehalten zu haben und nächstes Jahr wieder anzugreifen.“ resumierte Head Coach Roland Ertl.

Im zweiten Spiel an diesem Wochenende besiegten die Assindia Cardinals die Dresden Monarchs, für die dieses Spiel keine Bedeutung mehr hatte, deutlich mit 69:21 und sicherten sich somit den letzten Platz in den Playoffs. Dieses Ergebnis löste auch in Plattling Freude aus denn somit ist der mehrfache deutsche Meister, die Braunschweig Lions, der Interconferencegegner der Black Hawks im nächsten Jahr.

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