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Black Hawks verlieren letztes Heimspiel

Im letzten Heimspiel der Saison mussten sich die Footballer der SpVgg Plattling den Gästen aus Stuttgart mit 33:49 geschlagen geben. Trotz der Niederlage wurde jedoch der Klassenerhalt durch die gleichzeitige Niederlage der Munich Cowboys in Weinheim sichergestellt. Die Chance auf die Playoffs hat man jedoch durch die Heimniederlage, die bei einer konzentrierteren Leistung durchaus abzuwenden gewesen wäre, vergeben.


Die erste Angriffsserie der Niederbayern konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, doch die Stuttgarter Offense machte es auch nicht besser. Eric Swift konnte Stuttgarts Quarterback Ira Vandever zwei Mal zu Boden bringen. Der nächste Angriff der Black Hawks dauerte nur einen Spielzug, denn Jimmy Robertson bediente Sammy Farghali mit einem langen Pass zur 6:0 Führung. Die Stuttgarter schlugen jedoch postwendend zurück und durch zwei Touchdownpässe von Vandever auf Fabian Weigel und Sebastian Kärcher gingen die Gäste mit 7:14 in Führung.

Im zweiten Viertel gelang Andrew Blakley nach einem kurzen Pass von Jimmy Robertson der Anschluß zum 13:14, doch wiederum konterten die Scorpions sofort in Person von Nils Büchner der einen 20-Yard Pass von Vandever zum 13:21 verwandelte.
Danach machten es die Black Hawks spannend denn erst im vierten Versuch bediente Robertson Domenikus Hägel, der eine hervorragende Leistung an diesem Tag zeigte, zum 19:21. Den Zusatzversuch spielte man aus und ein weiterer Pass von Robertson auf Blakley brachte den 21:21 Ausgleich. Doch noch waren es vier Minuten bis zur Halbzeit und beide Angriffsreihen waren jetzt so richtig in Fahrt. Wieder war es Stuttgart die schnell in Führung gehen konnten. Raphael Schneider war es der nach einem kurzen Lauf das 21:28 erzielte, doch Sekunden vor der Halbzeit kamen die Black Hawks durch Sammy Farghalis zweiten Touchdownfang auf 27:28 heran.

In der zweiten Halbzeit fingen die Schwaben da an wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört haben. Timo Müller war der Abnehmer eines 20-Yard Passes von Ira Vandever zum 27:35. Nachdem die Niederbayern nicht punkten konnten gelang es den Scorpions in dieser Phase durch einen 10-Yard Lauf von Nationalrunningback Patrick Scott auf 27:42 davon zu ziehen. Die Black Hawks versuchten das Spiel jedoch noch einmal zu drehen. Nach einem Pass auf Alexander Schwarz stand man Zentimeter vor der gegnerischen Endzone, doch im nächsten Spielzug verlor man den Ball den sich die Stuttgarter in Person des überragenden Linebackers Jasson Scott sichern konnten. Im letzten Viertel kämpften sich die Plattlinger nochmal heran. Die Defense konnte danach die Stuttgarter wieder halten und spielte plötzlich wie verwandelt auf. Florian Starzengruber, der einen Tag zuvor mit Österreich die B-Europameisterschaft an seinem Geburtstag gewinnen konnte, verkürzte nach einem kurzen Pass von Robertson auf 33:42. Nachdem die Defense den Schwabenangriff wieder stoppen konnte, marschierte man wieder Richtung Endzone. Doch der Pass von Robertson in die Endzone konnte von Hans Stecher abgefangen werden und somit war das Spiel entschieden. Sekunden danach kam dann die Nachricht aus Weinheim dass die Longhorns die Cowboys mit einem Field Goal kurz vor Ende der Partie mit 10:9 besiegen konnten. Somit war der Klassenerhalt gesichert. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte noch der letztjährige Südmeister. Sebastian Kärcher lief aus kurzer Distanz in die Endzone und Sascha Wurster verwandelte seinen siebten Zusatzversuch zum 33:49 Endstand.

Etwas enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Head Coach Roland Ertl. „Ich bin zwar glücklich dass wir den Klassenerhalt geschafft haben, jedoch haben wir durch diese Leistung heute die große Chance auf die Playoffs leichtfertig vergeben“ ärgerte sich Ertl nach dem Spiel.

Am kommenden Wochenende steht für die Plattlinger Footballer noch das letzte Auswärtsspiel in Marburg an. In dem Spiel geht es jedoch für beide Teams um nichts mehr, denn die Positionen in der Tabelle sind fest vergeben. Die Plattlinger könnten zwar noch mit Weinheim gleich ziehen, aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs kann man die Longhorns aber nicht mehr von einem Playoffplatz verdrängen.

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