Dresden Monarchs

Jeder Fehler könnte der letzte sein

Es ist wohl das beste und konstanteste Süd-Team der vergangenen fünf Jahre. Vier Mal konnten die Marburg Mercenaries den Meistertitel der GFL-Süd gewinnen. Vier Mal erreichten die Söldner das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft. Ein Mal zogen die Hessen sogar in den German Bowl, unterlagen da allerdings deutlich (2006; 13:31) dem deutschen Rekordmeister, den Braunschweig Lions. Was am kommenden Sonntag im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion (Kickoff: 16 Uhr) und dem Playoff-Viertelfinale auf die Dresden Monarchs wartet, ist demnach alles andere, als eine kleine, für diese Saison unbedeutende Randnotiz. Es ist ein Team, angriffsstark und defensiv bestens aufgestellt. Nun müssen die goldenen Sachsen zeigen, wozu sie in dieser Saison zu leisten im Stande sind. Die bislang wichtigsten 48 effektiven Spielminuten warten auf Gary Spielbuehler und sein Team. Nur ein Sieg ist, was nun noch zählt. Ein Kampf auf Augenhöhe steht an.

In ihren sechs Heimspielen dieser Saison konnten die Marburg Mercenaries allein von einem Nordligisten, den Kiel Baltic Hurricanes, geschlagen werden. 34:37 unterlag am 7. Juni das Team von Headcoach Tim McNulty den stürmischen Nordlichtern zu Hause. Alle fünf darauf folgenden Ligaspiele in Marburgs Georg-Gaßmann-Stadion entschieden die Söldner, wenn auch teilweise knapp, für sich. Vor allem Quarterback Joachim Ullrich, Widereceiver Marcel Duft und Runningback Sean Cooper setzten dabei im Team der Hessen die offensiven Akzente. Auch zuletzt, gegen die Plattling Black Hawks, sorgte gerade Cooper mit seiner herausragenden Laufarbeit für die entscheidenden Yards und Punkte. Mit 55:28 demontierte man so die angereisten Plattlinger. Bis zum Abpfiff spielten dabei die Starter der Mercenaries. Und das, obwohl der zweite Platz der GFL Süd längst in trockenen Tüchern lag.

Dass es auch anders geht, bewiesen Gary Spielbuehler und die Dresden Monarchs. Sicher auf Platz Drei der GFL Nord stehend, schonte Spielbuehler fast alle Stammspieler seines Teams im letzten Spiel der regulären Saison (Gegner: Essen Assindia Cardinals). Am Ende stand eine unrühmliche, aber verschmerzbare Niederlage (21:69) zu Buche. Kräfte schonen, lautete schließlich die Devise. Welche Taktik die klügere war, wird sich an diesem Sonntag zeigen. „Die Mercenaries warten bestens vorbereitet und in Topbesetzung auf uns. Im vergangenen Jahr musste mein Team im Playoff-Viertelfinale gegen Marburg Federn lassen (21:32). In diesem Jahr wollen wir uns dafür revanchieren. Unser Sieg in der Saisonvorbereitung 2009 (70:50) darf dabei keine Rolle mehr spielen. Alles was nun zählt, sind hochkonzentrierte, fehlerfreie und Kampfbetonte 48 Spielminuten im anstehenden Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft“, mahnt Monarchs-Trainer Gary Spielbuehler. Denn jeder Fehler könnte nun bereits der letzte sein. Im K.O.-System geht es bis zum German Bowl in Frankfurt (3.10.2009, Kickoff: 18.30 Uhr). Stoppt Cooper und holt den Sieg, möchte man daher den Dresden Monarchs raten. Wenn es doch nur so einfach wäre.

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