Bereits 1998 hat Prince Osei im Alter von neun Jahren angefangen, bei den Hamburg Flag Devils Football zu spielen. Sein Nachname war zu dieser Zeit schon sehr bekannt. Das verdankte er seinen Brüdern Padmore und Claudius. Während Padmore Osei als Runningback für die Hamburg Blue Devils sehr erfolgreich aktiv war, zeigte Claudius schon bei den Junior Devils was er für ein Talent in diesem Sport hat. Prince gehörte schon in den ersten Jahren als sehr junger Spieler zu den Leistungsträgern der Flag Devils, mit denen er unter anderem 1999 Deutscher Meister wurde.
Während Padmore seine aktive Laufbahn beendete, startete Claudius erst bei den Blue Devils und kurze Zeit später in Amerika richtig durch. Nach der Highschool spielte Claudius für die Florida State University und kam danach für kurze Zeit in die NFL-Trainingsteams der Tampa Bay Buccaneers und der New York Giants. Nicht zu vergessen ist auch seine Rückkehr nach Hamburg, wo er eine Saison bei den Sea Devils als „Local Hero“ in der NFL Europa spielte.
Auch Prince nutzte seine Chance und schaffte den Sprung von den Junior Devils auf eine Highschool in Amerika. 2004 wechselte er auf die North Florida Christian Highschool, wo er bis 2008 sehr erfolgreich spielte. „Das erste Jahr in Amerika war ziemlich schwer, weil ich mich erst mal an die Geschwindigkeit gewöhnen musste.“, so Osei, der in dieser Zeit in das „All-State“-Team gewählt wurde und für das „All-American“-Team nominiert worden war.
Zurzeit spielt Prince am Iowa Central Community College als Cornerback, wo er nun im zweiten Jahr regelmäßig in der Startformation stand. Als Ziel hat er sich gesetzt, zeitnah zu einer der Top 25 Schulen zu wechseln, die ihn schon seit seiner Zeit auf der Highschool sehr genau beobachten.
Trotz seiner Karriere in Amerika hat er seine Hamburg Blue Devils und vor allem seine alten Teamkameraden aus der Zeit bei den Flag Devils nicht vergessen. „Ich habe immer noch sehr guten Kontakt zu Daniel Rosario und Claus Goritschnig, die spielen ja noch aktuell bei den Blue Devils.“, so Osei.
Nicht nur in Hamburg wird man ganz genau auf den dritten Osei schauen und weiterhin gespannt seine Football-Karriere verfolgen. Wir, die Hamburg Blue Devils, wünschen unserem „Prince“ weiterhin viel Erfolg in Amerika. Go Blue.
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