Dresden Monarchs

Dresden Monarchs gewinnen dank einer soliden Mannschaftsleistung

„Tolles Spiel, Jungs.“ Sieben Punkte erzielt. „Nur“ 20 gegen ein Team der German Football League (GFL) kassiert. Der Trainerstab der Wiesbaden Phantoms baute nach dem gestrigen Testspiel in Dresdens Heinz-Steyer-Stadion den eigenen GFL2-Kader moralisch auf. Vollkommen zu Recht. Die Hessen bewiesen in ihrem Aufeinandertreffen mit den Monarchs Herz und Kampfgeist, boten den sächsischen Hausherren vor knapp 1.200 Zuschauern einen ordentlichen Kampf. Am Ende fehlte den Phantomen allein die nötige offensive Durchschlagskraft, um den goldenen Gastgebern ernsthafte Probleme zu bereiten. 20:7 lautete nach 48 effektiven Spielminuten so der magere Endstand. „Für ein Testspiel ist dieses Ergebnis vollkommen akzeptabel. Auch wenn unsere Fans heute kein erstklassiges Spiel sehen durften, wissen wir dafür nun aber genau, was wir von wem im Team erwarten können“, blickt Headcoach Gary Spielbuehler realistisch auf das gestrige Geschehen.

Und um nichts anderes ging es an einem wunderbaren Sonnabend-Nachmittag. Spieler testen. Formationen variieren. Neulinge, Ersatzspieler und mögliche Stammplatzkandidaten unter die Lupe nehmen. Gary Spielbuehler und sein Trainerstab zogen gegen Wiesbadens großartigen Zweitligisten wirklich alle Register. Es wurde rotiert, umgestellt und verändert, was immer möglich war. Selbst während der Spielzüge passte Dresdens erfahrene Trainercrew noch an, schickte Spieler von A nach B, versuchte den richtigen Ort für jeden Spieler zu finden. „Wir haben wirklich alles probiert. Ich weiß, dass unsere Fans sicher anderen Football hätten sehen wollen. Doch ich hoffe auf das Verständnis unserer Anhänger. Wir stehen in der Saison-Vorbereitung. Da geht es nicht darum, möglichst viele oder möglichst spektakuläre Punkte zu erzielen. Es geht darum, unsere Mannschaft auf eine schwere GFL-Spielzeit vorzubereiten und das unter Ausschluss unnötiger Risiken“, entschuldigt sich Spielbuehler bei den Fans der Monarchs.

Die Geschichte der Partie ist entsprechend schnell erzählt. Ein grober Schnitzer der goldenen Offensive brachte Wiesbaden früh in Führung. Nach einer Interception, geworfen von Dresden neuem Quarterback Bryan Waggener, standen die Phantoms knapp fünf Yards vor Dresdens Endzone. Ein Geschenk der Gastgeber, das die Gäste gern nutzten. Patrick Ihl pflückte schließlich den entscheidenden Pass aus der Luft. Die 7:0-Führung der Phantoms kam überraschend, sollte aber einer der wenigen offensiven Lichtblicke der Hessen bleiben. Zu gut war Dresden Defensive. Zu solide der Angriff der Monarchs. Bis zur Halbzeit führten Radko Zoller (Touchdown/TD), Holger Hempel (Fieldgoal/FG) und Bryan Waggener (TD) die Monarchs zum verdienten 17:7-Zwischenstand. Marcus Brunner beendete den Punktereigen mit dem abschließenden Fieldgoal zum 20:7 im letzten Viertel. Viele unnötige Strafen der Defensive und ein teils recht unkonzentriertes Spiel der Offensive blieben die einzig wirklich störenden Punkte einer sonst recht unterhaltsamen Partie.

Noch glänzt damit längst nicht alles, was golden ist. Den Trainern der Monarchs steht bis zum Saisonbeginn in Braunschweig (2. Mai 2010, Kickoff:15 Uhr) noch reichlich Arbeit ins Haus. Doch nichts anderes war so früh in der Saison zu erwarten. „Wir sind mit dem Gezeigten zufrieden. Es war schließlich nicht mehr als der erster Schritt ins GFL-Jahr 2010“, so Spielbuehler. Viele weitere und weitaus energischer gesetzte sollen folgen.

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