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Phantoms Juniors in Köln chancenlos

„Die Falcons haben uns unsere physischen Grenzen aufgezeigt“, brachte es Nachwuchs Coach Martin Ewen nach der 13:35 Niederlage seiner Phantoms Juniors beim Top-Favoriten Cologne Falcons auf den Punkt. Die körperliche Dominanz der Gastgeber war deutlich, das Ergebnis war es am Ende auch. „Sicherlich um einen Touchdown zu hoch, aber am Sieg der Kölner gibt es nichts zu deuteln“, meinte auch Offense Coordinator Christian Freund nach dem Spiel, der mit seinen Jungs vier Spielviertel lang einen sehr schweren Stand gegen die aggressiv agierende Verteidigung der Falcons hatte. Diese untermauerten einmal mehr ihre Favoritenstellung auf den Titel, nachdem sie im vergangenen Jahr das Finale nur knapp gegen die Berlin Adler verloren und zum Saisonauftakt in der Vorwoche beim Junioren-Rekordmeister Düsseldorf Panther siegten.

So hielt sich die Enttäuschung auf Seiten der Phantoms, die durch Julien Schneider – auf Zuspiel von Spielmacher Sonny Weishaupt – und Dennis Bielik zu ihren Touchdowns kamen, auch in Grenzen. „Natürlich hatten wir Hoffnung, den Falcons Paroli zu bieten. Aber sie waren perfekt auf uns vorbereitet und uns auf beiden Seiten des Balles einfach überlegen. Wir haben noch das Beste daraus gemacht und dennoch ein gutes Spiel absolviert“, zog Martin Ewen sein Fazit.

Nach dem zwischenzeitlichen 6:14 Anschluss durch Schneiders Touchdown-Fang war die Messe schon zur Halbzeit gelesen, Köln baute den Vorsprung auf 28:6 aus und spielte, wie schon gegen Düsseldorf, nahezu fehlerfrei. Dennis Bielik gelang im letzten Spielabschnitt noch die Ergebnis-Kosmetik.

Nächste Woche geht es für den Bundesliga-Nachwuchs der Phantoms nach Düsseldorf zu einer ähnlich schweren Aufgabe. Die Panther meldeten sich nach der Auftaktniederlage gegen Köln mit einem deutlichen 57:6 Erfolg in Langenfeld im Titelkampf zurück. Am 1. Mai steht dann endlich das erste Heimspiel der Junioren-Bundesliga für die Phantoms an. Das vorentscheidende Spiel um die mögliche Playoff-Teilnahme gegen Langenfeld.

Am Samstag weilte Michael Trebers Zweitligateam zum Test beim Bundesligisten Dresden Monarchs. Und ging zur Überraschung der über tausend Zuschauer durch Patrick Ihl sogar in Führung. Jung-Quarterback Marius Markgraf servierte einen mustergültigen Pass aus kurzer Distanz. Zwar siegte der klassenhöhere Play Off-Kandidat am Ende dann doch erwartungsgemäß mit 20:7, tat sich aber vor allem gegen eine hervorragend agierende Wiesbadener Defense schwer. Unter anderem gelangen den Phantoms-Verteidigern drei forcierte Ballverluste und drei Quarterback-Sacks des neuen US-Spielmachers Brian Waggener auf Seiten der Gastgeber.

Am kommenden Wochenende testen die Phantoms ein zweites Mal, diesmal beim Regionalligisten Aschaffenburg Stallions, bevor am 8. Mai der Saisonauftakt beim Aufsteiger Holzgerlingen erfolgt.

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