Am dritten Spieltag hat es auch die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars erwischt: Nach dem dramatischen 42:42-Unentschieden gegen die Düsseldorf Panther vor zwei Wochen auf dem Buniamshof, unterlagen die „Berglöwen“ den Rheinländern nun im Rückspiel deutlich mit 6:37. „Natürlich bin ich enttäuscht, weil einfach mehr drin gewesen war“, meinte Cougars Cheftrainer Richard Bonds. „Aber eine Niederlage lässt uns nicht verzweifeln. Die Saison ist noch lang.“
Zum Spielverlauf: Dass die Cougars in der Rheinmetropole einfach nicht das nötige Fortune im Gepäck hatten, zeigte sich vor allem in der ersten Hälfte. Gleich im ersten Angriffsspielzug verlor Ronald Sears den Ball. Nur wenig später wurde erst einem Touchdown von Quarterback Ole Wulf die Anerkennung verweigert, im zweiten Anlauf gab Philipp Stursberg, als Runninback aufgestellt, das Spielgerät unmittelbar vor der gegnerischen Endzone unfreiwillig an die Panther ab. Zudem landete ein Pass von Wulf in den Armen eines Düsseldorfer Verteidigers. Drei Ballverluste, alle in aussichtsreicher Position – zu viel an diesem Tag gegen starke Panther, die die Fehler eiskalt nutzen und mit 14:0 in Führung gingen.
Und dennoch: Die im Hinspiel viel gescholtene Lübecker Verteidigung hielt die Cougars im Spiel. Noch vor der Pause durfte dann auch die Offense jubeln: Runningback Mike Davis erzielte nach einem 15-Yard-Lauf den 6:14-Anschluss. Den Zusatzkick vergab der sonst sichere Andre Klöhn. Dessen Gegenüber machte es in der Schlusssekunde vor der Pause besser: Ein Field Goal von Markus De Haer aus rund 30 Yards stellte die 17:6-Pausenführung für die Gastgeber vor 900 Fans her.
Nach der Pause ging aber fast gar nichts mehr bei den Lübeckern. Während die Defense der Panther-Angriffsmaschinerie immer weniger entgegensetzen konnte, fand die Offense einfach kein Mittel um gegen die Verteidigung der Rheinländer noch einmal punkten zu können. Die Panther zogen so mit 37:6 auf und davon. „Gute Teams erholen sich von solchen Pleiten und schlagen zurück“, sagte Head Coach Bonds. „Und wir sind definitiv ein gutes Team“.
Bereits am Samstag (16 Uhr) können sich die „Berglöwen“ rehabilitieren: Dann geht’s auf dem heimischen Buniamshof gegen die Bonn Gamecocks.
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