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Die Adler fliegen ein

Am Samstag um 17:00 Uhr kommt es im Haller Hagenbachstadion zum Spitzenspiel in der Football-Bundesliga: Die amtierenden deutschen Meister Berlin Adler treten gegen die amtierenden süddetschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns an. Der Nord-Süd-Kräftevergleich wird mit Spannung erwartet.

Die Freude der Unicorns über den gelungenen Saisonstart gegen die Stuttgart Scorpions am vergangenen Samstag war groß. Getrübt wurde sie allerdings durch zwei Verletzungen, die den TSGlern gar nicht ins Konzept passen. Mit Nationalspieler Felix Brenner (Bänderriss an der Schulter) fällt nach Eren Savasli der zweite Passempfänger aus der ersten Garde für bis zu acht Wochen aus und Offense Tackle Gabriel Erler verletzte sich an der Hand. Auch er muss mehrere Wochen pausieren.

Auf sie und auf Linebacker Hannes Dierolf (Ausbildungs-Abschlussfahrt) muss Halls Head Coach Siegfried Gehrke am Samstag verzichten, wenn kein geringerer als der amtierende deutsche Meister aus Berlin seine Referenz im Hagenbachstadion abgibt. „So simpel das auch klingen mag: Gegen die Adler wird es wichtig sein, dass unsere Offense First-Downs erzielt“, sagt Gehrke, der vor der Berliner Defense großen Respekt hat. Kein Wunder, denn im letzten Jahr hatten die Adler im Durchschnitt pro Spiel ihren Gegnern gerade mal neun Punkte zugestanden. So hofft man bei den Haller auch darauf, dass Runningback und Receiver Dusty Thornhill seine Oberschenkelzerrung bis zum Wochenende auskuriert hat und sein Debüt im Hagenbachstadion geben kann.

Im Adler-Angriff müssen die TSGler besonders auf Quarterback Kyle Callahan und Runningback Talib Wise achten. Callahan führte 2009 die Kiel Baltic Hurricanes zum deutschen Vizemeistertitel und das Multitalent Wise erzielte im letzten Jahr 15 Touchdowns für die Dresden Monarchs.

Für die Gäste ist die Begegnung am Samstag die erste in der diesjährigen GFL-Runde. Spielpraxis haben die Adler nach der Winterpause allerdings schon in der European Football League (EFL) gesammelt. Zuletzt landeten sie dort einen klaren 35:9-Heimsieg gegen die Stockholm Mean Machines und qualifizierten sich damit für das Viertelfinale zum Eurobowl. „An das Viertelfinale denken wir jetzt nicht“, sagte Berlins Head Coach Shuan Fatah nach dem Stockholm-Spiel. „Wir konzentrieren uns auf Schwäbisch Hall. Das wird ein schwerer Gang für uns.“

Nach dem letztjährigen German Bowl lobte Fatah als frisch gebackener deutscher Meister auf der Prssekonferenz seinen Haller Kollegen Siegfried Gehrke in höchsten Tönen für dessen Arbeit. Fast hatte es den Anschein gehabt, als wären ihm die Unicorns damals als Endspielgegner lieber gewesen. Seit einem Treffen bei einer Trainerfortbildung in den USA in den 90er Jahren verbindet die beiden Cheftrainer ein freundschaftliches Verhältnis. Trotzdem werden die beiden am Samstag alles daran setzen, ihrem Gegenüber knapp drei Stunden lag das Leben so schwer als irgend möglich zu machen.

Bereits um 13:00 Uhr empfangen die Unicorns-Juniors am Samstag in der Jugendbundsliga ihre Lokalrivalen aus Rothenburg/Tauber. In dem Spiel geht es um die Vorentscheidung in der GFL-Juniors Gruppe Süd. Im Hinspiel vor drei Wochen konnten die Unicorns einen knappen 30:27-Erfolg gegen die Franken Knights erringen.

Von dem Spiel wird das GFL-Radio berichten.

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