Dresden Monarchs

Dresden Monarchs unterliegen den Rebels aufgrund offensiver Schwäche

Wenn man der Dresdner Defensive am gestrigen Sonntag einen Vorwurf machen konnte, dann ausschließlich den, dass sie es versäumt hatte, auch den Job der Dresdner Offensive zu übernehmen. In Berlins wunderschönem Mommsenstadion verfolgten knapp 1.000 Dresdner und Berliner Footballfans ein Spiel ohne große Höhepunkte. Ein glücklicher Touchdown durch Berlins Neuverpflichtung der letzten Woche, Brian Allbrocks, sollte den Rebels am Ende genügen. Mit 0:7 unterliegen die Dresden Monarchs dem Zweitligaaufsteiger aus der Hauptstadt und lassen die Sorgenfalten ihres Trainerstabes erstmals größer werden. Nach starken Auftritten gegen Braunschweig (34:20) und Kiel (25:28) zeigte man ausgerechnet gegen die Rebels eine offensiv unterirdische Leistung. Nun ist der Charakter der Mannschaft gefragt. Denn schon kommenden Sonnabend wartet der Deutsche Meister, die Berlin Adler, im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion (Kickoff: 15 Uhr) auf das Team von Gary Spielbuehler.

Und dann darf ein ähnlicher Totalausfall, wie jener der Offensive am gestrigen Pfingstsonntag, nicht noch einmal passieren. Schon jetzt sind einige Tausend Tickets für das erste Heimspiel der Dresden Monarchs bei erwartungsfrohen Footballfans angekommen. Es ist ein riesiges Spektakel im neuen Stadionprunkstück der Landeshauptstadt geplant. Doch dazu muss dann auch die Leistung auf dem Rasen passen. Dies war gestern leider nicht Fall. Konnte man die ersten zwölf effektiven Spielminuten noch dem gegenseitigen Abtasten zuschreiben, stellte sich in der Folge die Frage: Spielt der Angriff noch oder pausiert er schon? Denn so sehr sich die Defensive um Jared Dumm auch bemühte eine möglichst gute Feldposition für Brayn Waggener und seine Offensive zu hinterlassen, so fahrlässig ging man auf dessen Seite mit den zahlreich gebotenen Möglichkeiten um.

Auch wenn die Verteidigung der Berlin Rebels ohne Frage einen sehr guten Job machte, enttäuschte eher die fehlende Kampfbereitschaft des Monarchs-Angriffs, als die unüberwindbare Klasse der Rebels. Kein Druck aus der Offense-Line, keine kreativen Impulse von Seiten des Dresdner Quarterbacks, keine aufrüttelnden Einzelaktionen von Widereceivern oder Runningbacks. Gemeinschaftlich ließ man eine sich wacker wehrende Dresdner Defensive auf verlorenem Posten kämpfen. Jetzt sind deutliche Worte aus Mannschaft und Trainerstab gefragt, will man dem Deutschen Meister in der kommende Woche Schwierigkeiten bereiten. Auch wenn der sich am gestrigen Spieltag nicht mit Ruhm bekleckerte, nur knapp und glücklich gegen Braunschweig gewann (20:17), das Team von Headcoach Shuan Fatah machte, was ein Meister eben macht – Gewinnen!

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