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Langenfeld Longhorns unterliegen Mönchengladbach Mavericks

Die Langenfeld Longhorns mussten sich mit 21:42 (7:6, 0:15, 6:7, 8:14) den favorisierten Mönchengladbach Mavericks geschlagen geben. Die 725 Zuschauer sahen hochklassigen Football auf beiden Seiten und trotz Derby-Charakters ein sehr faires Spiel mit nur 80 yards Strafen insgesamt.

Während die Offense der Horns in der ersten Halbzeit nicht ihr volles Potenzial abrufen konnte, schaffte es die Langenfelder Defensive im zweiten Durchgang nicht, die Mavericks auf Distanz zu halten. So reichte ein Zwischenspurt vom 7:21 zur Halbzeit auf 21:28 zu Beginn des vierten Spielabschnitts nicht aus, um das Spiel zu drehen. Immer wieder hatte Mönchengladbach die richtige Antwort mit ihrem Angriff parat, nutzte die Langenfelder Fehler konsequent aus und brachte den Sieg letztlich souverän und verdient nach Hause. Über den Verlauf der gesamten Partie betrachtet, bekam der Horns-Angriff den Druck der Mavericks-Defense Line über Außen nicht unter Kontrolle und fand kein Mittel gegen die kompakte Laufabwehr um Anthony Doghmi und US-Import Alan Darlin in der Mitte. Unterdessen fand die Verteidigung der Gastgeber kein Rezept gegen die beiden Säulen des Mavericks-Angriffs, Spielmacher Colin Glancy und Ballträger John McCardle. Beide vereinten durch ihr Laufspiel alleine einen Raumgewinn in Höhe von netto 270 yards der insgesamt 402 yards Raumgewinn. Horns-Defense Coordinator Detlef Zorn machte zu viele individuelle Fehler aus: „Das sind einige Punkte zu viel gegen uns nach meinem Geschmack, aber wir haben in den entscheidenden Momenten individuelle Fehler gemacht und wenn du gegen so einen hochklassigen Gegner gewinnen willst, musst du fehlerfrei spielen!“. Demgegenüber vermochte der Langenfelder Angriff mit gezielten Pässen in die Reihen der Laufabwehr insbesondere auf Jens Walter Akzente zu setzen. Langenfelds Sportdirektor brachte es im Coaches Talk auf den Punkt: „Mönchengladbach war heute streckenweise einfach das bessere Team!“.

Dabei starteten die Horns gut, denn nachdem die Defense die erste Angriffssequenz nach zwei First Downs durch einen abgefangenen Clancy-Pass von Roman Solovij gestoppt hatte, gelang Andrew Hill ein 55 yard-Lauf zum 7:0 (PAT Marcel Kirchner). Doch die Antwort kam postwendend und in gleicher Form, denn auch Clancy erzielte mit einem QB-Keeper über 45 yards die ersten Gladbacher Punkte zum 7:6 (PAT Danny Lange daneben). Dabei nutzte er einen Fehler beim Blitz der Langenfelder Defender eiskalt aus. Derweil die Longhorns ihre Angriffssequenzen Nummer zwei und drei ohne Punkte und Nummer vier mit einem Fumble beendeten, nutzte Mönchengladbach ihre Drives drei (2-yard-Lauf McCardle / TPC McCardle) und fünf (4-yard-Pass Clancy auf Erik Galas / PAT Lange) konsequent und führte zur Halbzeit mit 21:7.

Nach der Pause konnten die Longhorns das Feld überbrücken und schlossen mit einem 1-yard-Lauf von Daniel Berg zum 13:21 (PAT Kirchner an den Pfosten) auf. Doch die Antwort folgte stehenden Fusses: zunächst holte Glancy mit einem QB-Keeper vier neue Versuche und oben drauf setzte McCardle einen 55-yard-Lauf zum 13:28 (PAT Lange). Das 21:28, zu Beginn des letzten Viertels durch Olaf Fries nach einem 11-yard-Pass von Hill (PAT Kirchner), ließ die zahlreichen Horns-Fans nochmals hoffen, aber Gladbach machte mit dem 21:35 nach einem 8-yard-Pass von Glancy auf Tight End Tim Krämer (PAT Lange) und dem Schlusspunkt von McCardle durch einen 1-yard-Lauf zum 21:42 (PAT Lange) alle Hoffnungen zunichte.

Angesichts der Mönchengladbacher Favoritenrolle und der Erkenntnis, dass auch ein solches Team nicht gänzlich unschlagbar ist, konnte man auf Langenfelder Seite gut mit der Niederlage leben.

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