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Longhorns schlagen Falcons 49:22

Mit einem nie gefährdeten 49:22-Sieg (21:0, 14:7, 14:15, 0:0) schickten die Langenfeld Longhorns die Cologne Falcons am Tag der Arbeit in die Domstadt zurück. Dabei überrascht insbesondere die Ergebnishöhe. Die 515 Zuschauer erlebten einen fulminanten Longhorns-Auftritt, aber auch ein durchaus faires Spiel.

Die Horns waren auf beiden Seiten des Balles das eindeutig bessere Team. Die Verteidigung war optimal eingestellt, wenngleich Defense Coordinator Detlef Zorn freilich wieder einige Lücken in der Passverteidigung sah. Besonders von der vordersten Verteidigungslinie ging heute sehr viel Druck aus und zerstörte viele der Kölner Angriffsbemühungen im Ansatz. Der Angriff lief zumindest in der ersten Halbzeit wie ein schweizer Uhrwerk und dominierte die Falcons. So hatten die Horns in Durchgang eins sieben mal den Ball und schlossen fünf mal mit einem Touchdown ab, vier mal davon per Pass von Spielmacher Andrew Hill. Nach der Pause schalteten die Horns zwei Gänge runter und schickten ihren deutschen Quarterback Sebastian Müller aufs Feld.

Der von Offense Coordinator Michael Hap top eingestellte Angriff legte los, wie die Feuerwehr, nachdem die Horns-Defense die erste Angriffssequenz der Falcons früh stoppen konnte. Nach Pass von Hill auf Fries über 50 yards besorgte Jens Walter nach Pass von Hill über 11 yards das 7:0 (Zusatzkick Marcel Kirchner). Auch die zweite Kölner Angriffswelle stoppte die Longhorns-Defense sofort. Von der 16 yard-Linie startend schob sich der Langenfelder Angriff über fünf First Downs in die rote Zone der Falcons. Von dort vollendete erneut Walter einen 8-yard-Pass von Hill zum 14:0 (Zusatzpunkt Kirchner). Und so ging es weiter: die Longhorns-Defense schickte Köln vom Feld und der Horns-Angriff zelebrierte lupenreinen und sehr abwechselungsreichen Football: den dritten Ballbesitz nutzten die Horns, um die Führung auf 21:0 auszubauen nachdem Hill über 38 yards Christian Richter bediente (Zusatzpunkt Kirchner).

Zu Beginn des zweiten Spielviertels fing Carlo Henke einen Pass vom ansonsten gut aufgelegten Kölner Spielmacher Kevin Brüngel ab und die Langenfelder Offensive ließ sich nicht lange bitten: mit einem 30 yard-Lauf von Daniel Berg erhöhten sie auf 28:0 (Zusatzpunkt Kirchner). Den nächsten Angriffsball konnte erneut Berg über 89 yards in die Endzone tragen aber ein Langenfelder Foul vereitelte den Touchdown. Noch in der gleichen Angriffssequenz schickte Hill Kirchner auf eine Passroute und der komplettierte mit einem sehenswerten Fang zwischen zwei Passverteidigern hindurch den Pass und erlief einen 45 yard-Touchdown zum 35:0 (Zusatzpunkt Kirchner). Kurz vor der Halbzeit mussten die Horns von ihrer eigenen 9-yard-Linie den Ball per Punt losbekommen, was aber nicht gelang und Langenfeld so Köln zum 35:7-Anschluss ein. Christian Lohmar fing einen 8-yard-Pass von Brüngel in der Endzone (Zusatzkick von Sven Mißbach).

Direkt nach der Halbzeit feuerte Hill einen Pass auf den fangsicheren Olaf Fries ab, der diesen vervollständigte und die Kölner Endzone über insgesamt 75 yards zum 42:7 zurücklegte (Zusatzpunkt Kirchner). Fortan führte Müller die Langenfelder Offensive an. Ihm fehlte etwas die Fortune, weswegen es zu zwei Ballverlusten kam. Aus dem fallengelassenen Ball unmittelbar vor der eigenen Endzone schlug Köln konsequent Kapital, als Andreas Fetter einen 2-yard-Lauf zum 42:14 abschloss (Zusatzkick Mißbach). Daniel Berg erhöhte auf 49:14 (Zusatzkick Kirchner) mit einem 25 yard-Lauf bevor Köln den Schlusspunkt zum Endstand von 49:22 setzte nach einem 30 yard-Pass von Brüngel auf Philip Stentzel (Zweipunktversuch Lohmar).

Die Coaches beider Teams wählten die beiden Spielmacher zu den MVPs des Tages: Kevin Brüngel auf Seiten der Falcons und Andrew Hill auf Langenfelder Seite.

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