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Phantoms schlagen die Hanau Hornets

Auch wenn die Zuschauer im erneut vollgepackten Europaviertel von der ersten bis zur letzten Minute Spielminute des überraschend einseitigen Zweitliga-Derbys ihren Spaß hatten, „Uns war der Sieg in erster Linie für die Mannschaft wichtig. Wir wollten uns selbst beweisen, zu was wir wirklich in der Lage sind. Dass wir es wesentlich besser können, als es in der Vorwoche den Anschein erweckte. So sehr wir uns über die erneute wunderbar lautstarke Unterstützung gefreut haben, dieses Spiel haben wir für unser Team gespielt. Das war nötig!“, brachte Michael Treber auf den Punkt, worum es ihm und seiner Mannschaft an diesem Rekordsamstag ging. Beim höchsten Zweitligasieg der Phantoms überhaupt.

Dass sich die in allen Belangen deutlich unterlegenen Hornets als höfliche Gäste erwiesen, die es den Phantoms in einigen kritischen Situationen leicht machten, doch noch zum Erfolg zu kommen, war zudem noch hilfreich für die 50 Akteure in Blau, die eine enorme Spielfreude an den Tag legten.

So stand es schon nach dem ersten Spielviertel 22:0 für die Phantoms und die begeisterten Zuschauer trauten ihren Augen kaum, mit welcher Zielstrebigkeit sich die junge Mannschaft die Last des Darmstadt-Debakels von der Seele spielte. Nach einem der besagten Hornets-Fehler, der zum Safety und zwei Phantoms-Punkten führte, steuerte Marius Markgraf zunächst zwei Mal selbst die Endzone an, bevor er Patrick Ihl mit dem dritten Touchdown der ersten zwölf Minuten in Szene setzte.

In schöner Regelmäßigkeit ging es bis zur Halbzeit durch Seydoh Jalloh und Robin Bräuer noch weitere zwei Mal zum Touchdown ins Hanauer Heiligtum. Schließlich setzte Tobi Kreuzer mit einem kurzen Field Goal den Schlusspunkt unter das 39:0 Statement zur Pause.

Weder offensiv noch defensiv hatten die Hornets den Phantoms bis dahin etwas entgegenzusetzen. Bis zum Schluss Willens, wenigstens Teilerfolge zu erzielen, scheiterte man entweder an eigenen Unkonzentriertheiten oder am Gegenüber aus Wiesbaden. Ganze 16 Yards Gesamtraumgewinn wies die Statistik am Ende für die Hanauer Offense aus. Fünf Mal wurde Spielmacher Andreas McMillen vor dem Pass zu Boden gebracht und insgesamt vier Mal gaben die Gäste den Ball unfreiwillig an die Phantoms ab. Keine Chance für Hanau, auch in der zweiten Halbzeit nicht.

Bemerkenswert und symptomatisch, dass der Punktereigen nach der Halbzeit wiederum mit einem Safety und zwei Punkten für die Phantoms begann. Aus Reihen der Offense freuten sich Dominik Voigtländer und Tobias Eimann über ihre Erfolgserlebnisse, während Simon Kaufmann einen abgefangenen McMillen-Pass zum Touchdown zurücktrug. Stellvertretend für eine überragende Phantoms-Defense an diesem Tag.

Nebenbei feierte auch Davis Matz nach seiner einjährigen Familienpause ein gelungenes Comeback im Trikot der Phantoms und so gab es nach sehr einseitigen, aber durchweg unterhaltsamen 48 Spielminuten keinen Wiesbadener Akteur oder Fan, der nicht zufrieden und bestens gelaunt ins Pfingstwochenende ging.

„Ich denke, uns ist es gelungen, zurück zum Glauben an uns selbst zu finden. Es ist nun wichtig, diesen Glauben mit in die bevorstehenden, zweifelsohne schwereren Aufgaben der nächsten Wochen zu nehmen. Beginnend mit dem Auswärtsspiel in Saarbrücken am kommenden Wochenende. Es war gut und wichtig, wie wir heute aufgetreten sind und auch wenn unser Fokus allein uns selbst galt, hatten unsere Zuschauer sicher viel Spaß mit ihren Phantoms.“ Das passende Schlusswort eines zufriedenen Head Coaches Michael Treber

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