GFL

Unicorns haben einen neuen Placekicker

Die Freundschaft zwischen Halls Linebacker Kyle Horne und einem früheren Teamkollegen aus Collegezeiten beschert den Schwäbisch Hall Unicorns einen neuen Placekicker: Nicolas „Nick“ Robinson soll ab sofort für die Haller Fieldgoals sorgen.

Das Kicking war in den letzten Jahren nicht gerade ein Aushängeschild der Haller Bundesligisten. Die Besetzung auf der in knappen Spielen oft entscheidenden Position des Placekickers wechselte oft und nicht immer konnten die verschiedenen Akteure den Anforderungen in der GFL gerecht werden. Das soll sich nun ändern, denn mit dem 25-jährigen Amerikaner Nicolas Robinson verfügen die Unicorns jetzt über einen Spezialisten auf dieser Position.

Robinson, der kürzlich sein Jurastudium in den USA abgeschlossen hat, ist seit Mittwoch letzter Woche in Schwäbisch Hall. Er besucht den Sommer über seinen Freund Kyle Horne, der seit 2009 bei den TSG-Footballern als Linebacker spielt. Die beiden kennen sich aus früheren Collegezeiten am Wofford College in South Carolina und spielten dort gemeinsam von 2003 bis 2006 in der College-Division 1-AA (zweithöchste US-College-Divison).

Robinson, der auf der Highschool Fußball gespielt hat und erst im College zum Football-Sport wechselte, hält zwei Wofford-Rekorde: In seiner Karriere kickte er so viele Extrapunktkicks wie kein anderer Spieler an diesem College (158) und 2003 gelangen ihm 46 Extrapunkte in Folge ohne Fehlversuch. 2006 war er durch seine Kicks der erfolgreichste Punktesammler (61) des Colleges.

Halls Head Coach Siegfried Gehrke setzte seinen neuen Kicker bereits am Samstag beim Auswärtsspiel in Plattling ein, obwohl Robinson nach vierjähriger Pause nur zwei Trainingseinheiten bei den Unicorns absolvieren konnte. „Nick wird in den kommenden Spielen mit besseren Statistiken aufwarten können, als bei seinem Ersteinsatz in Plattling“, ist sich Gehrke sicher. Am Samstag verwandelte Robinson zwei von vier Extrapunktversuchen für die Haller. Ein Kick landete an der Torstange und ein weiterer konnte von den Black Hawks geblockt werden, was allerdings nicht nur dem Kicker anzulasten ist. „Bei seinem Fieldgoalversuch wurde Nick im Moment des Kicks gefoult“, merkt Gehrke an. „Der Firstdown, den wir dadurch erhalten haben, war für uns in dieser Situation wertvoller als die drei vergebenen Fieldgoalpunkte.“ Die Haller nutzten diesen Ballbesitz wenig später zum entscheidenden Touchdown.

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