Dresden Monarchs

Keine Hoffnung in Berlin für die Monarchs

Die Footballer der Dresden Monarchs verlieren auch das zweite Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister. Die Berlin Adler brachten den Sachsen mit einem nie gefährdeten 27:3 die fünfte Saisonniederlage bei. (14:0/7:0/3:3/3:0)

Nix neues aus der Hauptstadt! Berlin bleibt in diesem Jahr für die Monarchs kein gutes Pflaster. Schon die zweite Pleite in Berlin. Schon zum zweiten Mal ohne einen Touchdown. Zum dritten Mal insgesamt gelingt der Dresdner Offense in einem Spiel kein Besuch in der gegnerischen Endzone.

Das Drama ist aus Monarchs Sicht recht schnell erzählt. Schon früh ging der Meister in Führung. Zwei Mal Talib Wise, der mit dem Ball zum Touchdown lief. Das tat er ein drittes Mal zu Beginn des 2. Viertels. Und damit war der Drops eigentlich schon gelutscht. Dresden lag mit 0:21 hinten und hatte kaum Mittel sich gegen eine erneute Niederlage zu wehren. Zu unsicher agierte erneut QB Bryan Waggener. Drei Interceptions sollten es im ganzen Spiel werden. Zu oft geriet er unter Druck und die Räder. Und zu oft machten die Monarchs sich mit Fouls und Strafen selbst das Leben schwer und hoffnungsvolle Drives zunichte. Über 140 Yard Raumverlust nach Strafen setzte es allein in der ersten Halbzeit!

Und Berlin? Lies es eine Woche vor dem Eurobowl – Finale routiniert ruhig weiter gehen. Zwar unterliefen den Adler auch zunehmend Fehler, verlor man ein paar Mal per Fumble den Ball. Aber das konnte man verschmerzen, da Dresden daraus kein Kapital schlagen konnte. Lediglich ein 23 Yard Field Goal von Holger Hempel gab es für die mitgereisten und am Ende verständlich enttäuschten Fans zu feiern. Die Adler setzten ihrerseits in Durchgang zwei noch zwei Fieldgoals von Dennis Wiehberg drauf. Endstand 27:3!

War es das Fehlen von Jared Dumm, der das Spiels angeschlagen von der Teamzone aus zusehen musste? Waren die Fehlpässen Waggeners zu riskant oder unter zu großem Druck geworfen? Es ist müßig Einzelheiten in einer durchweg schwachen Leistung der Monarchs heraus- bzw. herunterzuheben. Hatte man in den letzten Spielen, vor allem beim erleichtert und hoffnungsvoll gefeierten Sieg gegen die Berlin Rebels noch das Gefühl, daß das Team will und an seine nur noch nicht optimal abgerufenen Stärken glaubt, so konnte man diesmal eine gewisse Ratlosigkeit beobachten.

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