Dresden Monarchs

Bryan Waggener – Das Aus für Dresdens Spielmacher

Sowohl Gary Spielbuehler, sein Trainerteam als auch die Vereinsführung der Dresden Monarchs haben es sich nicht leicht gemacht, doch es musste etwas passieren. Der letzte Platz der GFL-Nord. 4:10 Tabellenpunkte. 99 offensiv erzielte, bei 139 kassierten Punkten. Die Statistik ist unmissverständlich. Die Dresden Monarchs stehen nach sieben absolvierten GFL-Partien auf einem Abstiegsplatz. Zu wenig, wie nicht nur die Fans der Königlichen finden. Bei nur noch fünf zu absolvierenden Partien war es damit Zeit für eine Entscheidung, denn auch die Neuverpflichtung von Widereceiver Dominick Goodman brachte leider nicht den erhofften Befreiungsschlag für die von Bryan Waggener geführte Offensive. Mit sofortiger Wirkung entbinden die Dresden Monarchs daher ihren amerikanischen Quarterback von seinen Verpflichtungen.

Vorerst übernehmen Jared Dumm sowie Eric Seidel Bryan Waggeners Aufgaben. Mit Hochdruck arbeiten die verantwortlichen Köpfe des Vereins bereits jetzt an einer entsprechenden Neuverpflichtung.

„Wir mussten eine Entscheidung treffen, um das Ruder noch herumreißen zu können. Zu fehlerhaft, zu unkonstant waren die Leistungen der Offensive zuletzt. Gerade beim Football ist es notwendig, einen starken und mitreißenden Führungsspieler auf der Position des Quarterbacks zu installieren. Leider haben wir zunehmend erkennen müssen, dass Bryan Waggener seine Offensive entglitt“, erklärt Geschäftsführer Jörg Dreßler. Zu viele Fehler, zu wenig Zählbares verbuchte der Angriff der Goldenen in den vergangenen Spielen gegen all zu oft schlagbare Gegner. Gerade gegen Mannschaften wie die Berlin Rebels sowie die Essen Assindia Cardinals erhoffte das hochtalentierte Team von Gary Spielbuehler sich mehr, wurde aber immer wieder bitter enttäuscht. Zu viele dumme Strafen, zu viele Fehlpässe, ein zu unkonstantes Spiel auf den letzten, entscheidenden 20 Yards – Die Liste der Spielentscheidenden Unzulänglichkeiten ist lang. Keiner in der Mannschaft der Dresden Monarchs wird diese Fehler allein auf die Schultern des jungen amerikanischen Quarterbacks laden wollen. Doch auch er trug seinen Teil zu den zuletzt wechselhaften und unzureichenden Leistungen des Dresdner Angriffs bei.

Selbst die Verpflichtung von Widereceiver Dominick Goodman, als sichtlich bemühten und unnachgiebig kämpfenden Passempfänger für Bryan Waggener geholt, konnte seinem amerikanischen Landsmann nicht die nötigen Möglichkeiten verschaffen. All zu oft geriet Waggener unter Druck. All zu oft dominierte die gegnerische Defensive das Geschehen auf dem Platz. Ein Fakt, der nicht nur Waggener anzukreiden ist. Gerade von seinen Beschützern, der Offense Line sowie den Runningbacks der Monarchs wurde Waggener allenfalls unzureichend unterstützt. Nun ist mannschaftliche Geschlossenheit gefragt. Es gibt keine Ausreden mehr, keine Möglichkeit, die eigene schwache Leistung anderen in die Schuhe schieben zu können. Als Team müssen die Dresden Monarchs in den kommenden Wochen und Monaten die Wende erzwingen. Was bleibt, ist Bryan Waggener für seinen Einsatz zu danken, ihm Glück sowie Erfolg zu wünschen.

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