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Hall gewinnt die Hitzeschlacht

Eine überaus einseitige Bundesligapartie war am Samstag im Haller Hagenbachstadion zwischen die Schwäbisch Hall Unicorns und den Munich Cowboys zu sehen. Nach einer 42:0-Führung zur Pause sicherten sich die Haller am Ende einen klaren 49:0-Erfolg.

Eine Gluthitze herrschte am Samstag im Haller Hagenbachstadion. So wunderte man sich nicht, dass nur 523 Zuschauer gekommen waren, um das Spiel der TSG-Footballer gegen die Munich Cowboys zu sehen. Nach dem 45:0-Erfolg der Haller beim Hinspiel in der Vorwoche war ohnehin nicht mit Hochspannung zu rechnen und als die Unicorns dann bereits zur Pause mit 42:0 in Führung lagen, leerten sich die Ränge auch schon wieder. Das Freibad stellte für einige dann doch die bessere Alternative für diesen hochsommerlichen Nachmittag dar.

Wie die Kräfteverhältnisse auf dem Spielfeld am Samstag verteilt waren, das konnte man bereits an den ersten sechs Spielzügen der Partie ablesen. Die ersten drei gehörten der Haller Offense, die damit 70 Yards überbrückte und den ersten Drive mit einem 41-Yards-Lauf von Waldemar Schander (PAT Nicolas Robinson) zum 7:0 abschloss. Anders die Gäste aus München: Dreimal sammelten sie Raumverlust und mussten dabei insgesamt 30 Yards zurückweichen.

München zeigte sich von den Hallern Gastgebern in allen Belangen schlicht überfordert. Der Haller Angriff konnte schalten und walten wie es ihm beliebte, was er mit zwei weiteren Touchdowns von Thomas Hambalek und Johannes Brenner (beide PAT Robinson) zum 21:0 dokumentierte. Noch vor Ende des ersten Viertels trug sich mit Jonathan Ziegner auch die Unicorns-Defense in die Punkteliste ein. Er fing einen Pass der Münchner ab und trug ihn über 30 Yards zum 28:0 (PAT Robinson) in deren Endzone zurück.

Bereits ab dem zweiten Viertel setzte Halls Head Coach Siegfried Gehrke mehr und mehr Spieler aus der zweiten Garde ein. Zunächst erhöhte zwar noch Starting Quarterback Brian Brunner per Pass auf den Haller Topscorer Dusty Thornhill (PAT Robinson) auf 35:0, danach agierte im Angriffs-Zentrum aber Marco Ehrenfried als Spielmacher, der noch vor wenigen Wochen die Haller A-Jugend zur Südmeisterschaft führte. Kurz vor der Pause kam er mit einem Ein-Yard-Lauf zu seinem ersten GFL-Touchdown (PAT Robinson), der den 42:0-Halbzeitstand herstellte.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nur insofern, dass der Haller Punktehunger weitestgehend gestillt war. München konnte gegen die Zweitbesetzung der Haller etwas freier agieren und kam insbesondere durch Pässe ihres Quarterbacks Travis Harvey auf Gary Lautenschlager zu Raumgewinn. Im dritten Viertel erarbeiteten sie sich sogar einen Firstdown an der Haller 1-Yard-Linie, doch auch diese Großchance konnten sie nicht in Punkte verwandeln.

Noch im dritten Viertel war es eine Pass-Interception mit sehenswertem Return über 70 Yards von Kyle Horne (PAT Robinson), die die letzten Punkte der Partie und den 49:0-Endstand markierte.

„Ich hätte heute gerne noch mehr Spielern der zweiten Mannschaft Spielzeit gegeben“, sagte Halls Head Coach Siegfried Gehrke nach dem Spiel. Weil die U2 aber noch zwei Spiele in der Landesliga zu bestreiten hat und die Anzahl der Einsätze in der ersten Mannschaft begrenzt sind, musste er davon Abstand nehmen. „Es freut mich sehr, dass mein Team trotz der klaren Angelegenheit bis zum Schluss konzentriert bei der Sache war. Bei diesen Temperaturen und der hohen Führung hätte da schnell auch der Schlendrian Einzug halten können.“

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