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Hurricanes schlagen Dresden Monarchs mit 26:14

Mit 26:14 (3:0, 13:7, 10:7, 0:0 aus sicht der Kieler) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes auch das Rückspiel gegen die Dresden Monarchs. Trotz praller Sonne und fast 40 Grad im Dresdener Heinz-Steyer Stadion, boten beide Mannschaften den cirka 800 Zuschauern ein erstklassiges Footballspiel. Bereits den ersten Drive konnten die Hurricanes erfolgreich abschließen. Mit Läufen durch Jermaine Allen und zwei langen Pässen auf Receiver Julian Dohrendorf, arbeiteten sich die Hurricanes bis an die Dresdener Goalline heran. Den letzten Schritt in die Endzone konnte die starke Dresdener Defense dann jedoch verhindern, so dass die Kieler sich mit 3 Punkten durch einen erfolgreichen Fieldgoalversuch von Julian Dohrendorf begnügen mussten.

Es folgte der erste Auftritt der Dresdener Offense. Die Position des Quarterbacks übernahm nach der Entlassung von Bryan Waggener der Dresdener Leistungsträger Jared Dumm. Gemeinsam mit dem Runningback Jeffrey Wollin trug er den Ball mit vielen kurzen Läufen in Richtung Kieler Endzone. Nach und nach gelang es jedoch der Kieler Defense, sich auf diese „neue“ Offense-Konstellation“ einzustellen, so dass der erste Dresdener Drive an der Kieler 25 Yardline endete. Um trotzdem mit den Gästen mithalten zu können, versuchten die Monarchen ebenfalls ein Fieldgoal zu schießen, der Versuch schlug jedoch fehl und die Kieler Offense kam zurück auf das Feld. Simon Sommerfeld war in den nächsten Minuten Hauptakteur der Hurricanes und sorgte mit vielen extrem starken Läufen für ordentlich Raumgewinn für die Nordlichter. Diese Leistung wurde auch prompt belohnt. Nachdem gerade mal 40 Sekunden im zweiten Quarter gespielt waren, legte Sommerfeld auch die letzten 5 Yards in die Dresdener Endzone zurück und erhöhte den Kieler Vorsprung auf 9 Punkte. Das konnten und wollten die Gastgeber jedoch nicht auf sich sitzen lassen. So warf Dresdens Quarterback Jared Dumm einen beherzten Pass über 34 Yards auf Receiver Radko Zoller. Anschließend legte Dumm mit einem Lauf durch die Mitte weitere 11 Yards nach und der extrem starke Jeffrey Wollin spazierte im nächsten Spielzug förmlich durch eine Lücke der Kieler Defense und sorgte so für die ersten 6 Punkte der Gastgeber. Der Zusatzkick der Dresdener glückte, so waren die Monarchen bei verbleibenden 9 Minuten Spielzeit im zweiten Quarter mit 7:9 zurück im Spiel. In den nächsten Minuten gelang weder der Kieler noch der Dresdener Offense wirklich viel, die Verteidigungsreihen waren einfach zu stark. Der Kieler Quarterback Jeff Welsh war jedoch fest entschlossen, den Vorsprung noch vor der Halbzeit auszubauen. Mit abwechslungsreichen Spielzügen – vielen exakten Pässen und kurzen Läufen, arbeiteten sich die Wirbelstürme bis auf 10 Yards an die Dresdener Endzone heran. Mehrere Fouls warfen sie dann jedoch zurück, so dass sich der Kieler Spielmacher plötzlich mit einem 4. Versuch von der 40 Yardline beweisen musste. In diesem Moment zeigte Welsh erneut sein Können und bewies absolute Nervenstärke – er warf einen Traum-Pass über 40 Yards direkt in die Arme seines Receivers Julian Dohrendorf, der den Ball sicher in der Dresdener Endzone fing und so den Kieler Vorsprung 2 Sekunden vor Ende des zweiten Quarters auf 7: 15 erhöhte. Auch den Zusatzkick verwandelte Dohrendorf sicher, so ging es mit 7:16 in die verdiente Halbzeitpause.

Das dritte Spielviertel begann für die Dresdener Offense nicht besonders erfolgreich, nach nur vier Spielzügen mussten die Monarchen den Ball bereits wieder abgeben – die Kieler Defense war einfach zu stark. Kiels QB Jeff Welsh hingegen, führte seine Offense im anschließenden Drive bis zur Dresdener 15-Yardline. Julian Dohrendorf vollendete diese Serie mit einem Fieldgoal über 32 Yards und baute die Kieler Führung auf 7:19 aus.

Auf Dresdener Seite gelang nun nicht mehr viel. So puntete der Dresdener Eric Seidel nach drei erfolglosen Passspielzügen den Ball bis zur Kieler 27-Yardline. Während Kiels Receiver Damien Linson noch den austrudelnden Ball beobachtete, sah die Dresdener Puntformation den Spielzug vermutlich als erledigt an. Doch plötzlich schnappte sich Linson den Ball, tanzte zwei Dresdener Abwehrspieler aus und sprintete an der Außenlinie über 78 Yards zum Touchdown – Verblüffung und Entsetzen auf Dresdener Seite waren gleichermaßen groß.

Auch der Zusatzkick von Dohrendorf saß, so stand es vier Minuten vor Ende des dritten Quarters 7: 26 für die Gäste aus dem hohen Norden.

Ihren nächsten Drive begannen die Monarchs nun von der eigenen 44 Yardline. Quarterback Dumm marschierte mit einigen Läufen über Jeffrey Wollin und mehreren gelungenen Pässen mit seiner Offense bis zur 20 Yardline der Kieler. Zum krönenden Abschluss tanzte der extrem wendige Wollin die Kieler Defense regelrecht aus und verkürzte den Dresdener Rückstand mit seinem Touchdown-Lauf auf 26:14. Dabei sollte es dann jedoch auch bleiben. Das letzte Spielviertel wies kaum noch Highlights auf. Die Hitze machte den Spielern offensichtlich sehr zu schaffen und die Erleichterung war groß, als Hauptschiedsrichter Voigtländer die Partie nach 2 ½ Stunden mit dem Abpfiff beendete.

Headcoach Patrick Esume zeigte sich nach der gewonnenen Hitzeschlacht extrem zufrieden. „ Die Jungs haben trotz der Hitze alles gegeben und meine Erwartungen absolut erfüllt“, sagte er und entließ seine Mannschaft in eine 2-wöchige Trainingspause.

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