Essen Assindia Cardinals

Assindia Cardinals verlieren in Kiel deutlich

Die Kiel Baltic Hurricanes waren für die Assindia Cardinals am Samstagabend eine Nummer zu groß: Vor 3.500 Zuschauern im Holstein-Stadion unterlagen die Essener dem Tabellenführer der GFL-Nord mit 7:42 (7:7, 0:21, 0:7, 0:7).

Von Beginn an diktierte der Favorit das Geschehen. Zwar konnte Thomas Schulz mit einem 3-Yard-Lauf (Extrapunkt: Tobias Lupp) die Führung der Kieler im ersten Spielabschnitt postwendend egalisieren, doch im zweiten Viertel sorgten die Hausherren mit drei Touchdowns für klare Verhältnisse. Knackpunkt war ein Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause. Unmittelbar nach dem 21:7 leistete sich Quarterback Ben Widmyer eine Interception, die von Kiel direkt mit dem Touchdown zum 28:7 bestraft wurde. „Für unsere Moral war diese Szene fatal“, so Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Baltic Hurrianes das Ergebnis noch deutlicher gestalten. Die Assindia Cardinals kamen nur noch sporadisch in Nähe der Kieler Endzone. Mehr als zwei Fieldgoalversuche, die jedoch knapp daneben gingen, produzierte die Offense der Gäste nicht mehr. So endete das Spiel im Holstein-Stadion mit der höchsten Auswärtsniederlage der Saison 2010. „Kiel war klar besser und hat tadellos gespielt. Wir müssen diese Niederlage schnell abhaken und uns an den guten Leistungen der Saison orientieren“, lautete das Fazit von Wilfried Ziegler im Hinblick auf die kommende Aufgabe.

Kiel Baltic Hurricanes - Assindia Cardinals (Foto: Zelter)

Kiel Baltic Hurricanes - Assindia Cardinals (Foto: Zelter)

Vor dem letzten Spiel gegen die Dresden Monarchs am Samstag, 4. September, sind die Assindia Cardinals auf den fünften Tabellenplatz der GFL-Nord abgerutscht. Wollen die Essener die Play-Offs noch erreichen, muss im Sportpark „Am Hallo“ unbedingt gewonnen werden. Derzeit liegen die Dresden Monarchs mit 10:12 Punkten einen Zähler vor der Mannschaft von Headcoach Bernd Janzen. Gespielt wird ab 15 Uhr. Ziegler: „Das wird eine schwere und enge Geschichte. Die Nervosität wird auf beiden Seiten sehr groß sein.“ Zur Verfügung stehen soll dann wieder Sebastian Marquard, der gegen Kiel verletzt ausgefallen war. Josha Lawson, der sich gestern durch einen Stollen einen tiefen Riss im Unterarm zugezogen hat, wird gegen die Dresden Monarchs ebenfalls kaum auf einen Einsatz verzichten wollen.

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