AFVD

GFL spielt in 2011 mit 14 Mannschaften

Die German Football League (GFL) wird im kommenden Jahr auf 14 Mannschaften aufgestockt. Die derzeitigen Vereine der GFL und die Landesverbände haben sich während der Beratungen in den letzten Wochen für den Vorschlag des Präsidiums des AFV Deutschland ausgesprochen, die höchsten Spielklassen im deutschen American Football während der kommenden Jahre schrittweise zu erweitern. In der ersten Stufe des Konzeptes werden sich 2011 daher die beiden regionalen Gruppen der GFL aus jeweils sieben Mannschaften zusammensetzen, im gleichen Zug werden die beiden regionalen Gruppen der GFL 2 von derzeit acht auf dann ebenfalls sieben Mannschaften pro Gruppe reduziert.

Die beiden Meister 2010 der GFL 2 im Norden und im Süden steigen nun direkt in die GFL auf, die GFL-2-Zweitplatzierten erhalten in der Relegation gegen den jeweiligen GFL-Sechstplatzierten ihrer Region die Chance, den siebten Teilnehmerplatz in der GFL 2011 einzunehmen. Am Auf- und Abstiegsverfahren zwischen GFL 2 und den Regionalligen ändert sich nichts, so bleibt auch die Anzahl der durch den AFV Deutschland lizenzierten 28 Teams in GFL und GFL 2 gleich. Auch die GFL Saison selbst verlängert sich nicht, da die zwei zusätzlichen Spiele im bisherigen Rahmenspielplan berücksichtigt werden können. Eine Kollision mit den Spieltagen der Europäischen Wettbewerbe droht zumindest in 2011 und 2012 absehbar nicht. Die Berlin Adler steigen in 2011 als Titelverteidiger erst im Viertelfinale im Geschehen ein, müssen mithin anstatt der maximal möglichen fünf Spiele nur drei absolvieren – vorausgesetzt der EURO BOWL als Finale der EFL wird erreicht. Und in 2012 findet keine Welt- oder Europameisterschaft statt.

Aufgrund des seit 2001 durchgeführten Lizenzierungsverfahren der Vereine der GFL und GFL2 verfügt der AFVD auch über eine profunde Kenntnis der wirtschaftlichen und organisatorischen Situation der jetzt nachrückenden Vereine. Diese Informationen stimmen hoffnungsfroh, dass die Vereine bei ihrem Aufstieg schnell Anschluss an die GFL finden werden.

Die weiteren vorgeschlagenen Stufen der Ligaaufstockung, so u. a. auch die Einführung eines Lizenzierungsverfahrens mit Wirtschaftlichkeitsprüfung für die Vereine der Ligen unmittelbar unter der GFL2, wird noch die Gremien beschäftigen.

Über die Frage den durch das AFVD Präsidium vorgeschlagenen Wegfall der Interconference Spiele ab 2013 werden die GFL Vereine in der Versammlung der Bundesligisten auf ihrer turnusgemäßen nächsten Sitzung am 10.10.10 beraten und abstimmen. Neben der Streichung ab 2013 bestehen auch die Optionen, die Interconference Spiele beizubehalten oder auch bereits früher zu streichen.

Die Aufstockung der GFL trägt der steigenden Anzahl leistungsfähiger Vereine in der Spitze und aufgrund der Etablierung zahlreicher erfolgreicher Jugendprogramme in Deutschland auch steigenden Anzahl leistungsstarker Spieler Rechnung.

So haben Bundesjugendtag und Bundesversammlung bereits die stufenweise Aufstockung der Jugendbundesliga (GFL Juniors) von zunächst 12 auf dann 24 Vereine in 2013 beschlossen. Eine Rückblick auf die Diskussionen um die Einrichtung der Jugendbundesliga vor zehn Jahren zeigt, dass sich auch dort die mutige Entscheidung neue Wege zu gehen, sich auszahlte. Seit Etablierung der Jugendbundesliga erreichte die Junioren-Nationalmannschaft jeweils mindestens das Finale bei den Junioren-Europameisterschaften. Und die Vereine, die seit Gründung der Jugendbundesliga ihre Jugendprogramme ausbauten, konnten einen bis heute dauerenden nachhaltigen sportlichen Erfolg erzielen.

Der AFV Deutschland ist unter den Mitgliedsverbänden des DOSB seit Jahren einer der Verbände mit dem dynamischsten Mitgliederwachstum, besonders im Jugendbereich erfreut sich American Football in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Trainerausbildung ist in den letzten Jahren nach den Richtlinien des DOSB immer mehr ausgeweitet worden, und die Effekte sind in allen Vereinen zu beobachten. Es ist daher absehbar, dass auch die Zahl erwachsener Aktiver weiter wachsen wird und so die Chance besteht, die Ligenpyramide des deutschen American Footballs insgesamt auf allen Stufen zu verbreitern.

Folgerichtig wird die GFL hier ihre Pionierrolle wahrnehmen und in Zukunft American Football qualitativ und quantitativ auf einem Niveau präsentieren, wie es außerhalb Nordamerikas bestenfalls noch in Japan erreicht wird. Dabei wird natürlich berücksichtigt, dass sportartspezifisch die Menge an Spielen pro Jahr nicht beliebig erweiterbar ist und dass auch die Vereine an den derzeitigen GFL-Standorten Zeit benötigen, ihre bereits erfolgreiche Arbeit noch zu intensivieren und stärker auf die Erfordernisse auszurichten. Im Hinblick auf den abgesteckten Zeithorizont ist aber gewährleistet, dass sowohl die jetzigen GFL-Vereine als auch eine ganze Reihe von ehrgeizigen Vereinen, die in den jetzigen zweiten, dritten oder sogar vierten Ligen bereits Beachtliches aufgebaut haben, bis spätestens 2013 stark genug sein werden, um eine wachsende GFL noch stärker als bisher in der deutschen Sportlandschaft positionieren zu können.

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